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04:42 22 August 2019
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    Kämpfer des syrischen Al-Kaida-Ablegers Al-Nusra-Front kletterten auf einen abgeschossenen Militärhubschrauber und halten ihre Fahne in die Höhe

    „Wahnsinnige Politik“: USA unterstützen mit IS verbundene Gruppierungen – Abgeordnete

    © AP Photo / Edlib News Network ENN
    Politik
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    Die US-Regierung unterstützt bewaffnete Gruppierungen, die mit den Terrororganisationen Al-Qaida und Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) zu tun haben, wie die US-Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard am Donnerstag in einem Interview mit dem TV-Sender RT sagte.

    „Ich denke, dass jeder Amerikaner erstaunt sein wird, wenn er erfährt, dass unsere Regierung schon lange Zeit – direkt oder indirekt – bewaffnete Gruppierungen unterstützt, die entweder mit den Terrororganisationen Al-Qaida und Daesh in Verbindung stehen oder unter deren Kommando tätig sind“, so Gabbard.

    Zudem bezeichnete sie die jetzige US-Politik im Anti-Terror-Kampf als unrichtig: „Es ist eine wahnsinnige Politik, wenn wir den bewaffneten Gruppierungen Unterstützung leisten, die in Wirklichkeit mit Al-Qaida zu tun haben“, sagte die Abgeordnete.

    Diese Politik widerspreche voll und ganz dem, worauf sich die USA konzentrieren müssten und zwar, auf den Kampf gegen Al-Qaida, IS und andere Terrormilizen.

    Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump gesagt, er habe einen eigenen Plan für den Kampf gegen den Terror: Er wolle eine schnelle Kampagne führen, um den IS komplett zu vernichten. Wie die US-Zeitung „The Washington Post“ Anfang Februar berichtete, versprach Trump, dem US-Verteidigungsminister James Mattis freie Hand im Kampf gegen die Terroristen zu lassen. Der Pentagon-Chef müsse binnen 30 Tagen einen entsprechenden Plan vorlegen. In dem Dokument soll es nach Zeitungsangaben unter anderem auch um die Zusammenarbeit der USA mit Russland und dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad gehen.

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    Tags:
    Anti-Terror-Kampf, US-Kongress, The Washington Post, Terrormiliz Daesh, Al-Qaida, Tulsi Gabbard, James Mattis, Donald Trump, USA