20:17 15 Dezember 2019
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    Kreml erläutert, was Russland-USA-Dialog behindert

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    Die derzeitige hoch emotionale Atmosphäre in den USA bezüglich Russland, die mit den Ermittlungen der angeblichen Kontakte von Trumps Team mit Moskau zusammenhängt, stört den Aufbau eines Dialogs zwischen den beiden Ländern, wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Donnerstag gegenüber Journalisten sagte.

    „Zweifellos führt diese emotionale Atmosphäre dazu, dass ein gewisser Widerstand bei der Anbahnung eines Dialogs mit Russland angehetzt wird. Eine negative Wirkung ist hier offensichtlich“, so Peskow.

    Was ein mögliches Treffen zwischen Wladimir Putin und Donald Trump anbelangt, sagte der Kremlsprecher ferner, dass derweil keine konkreten Vereinbarungen darüber erzielt worden seien.   

    Zudem betonte der Sprecher, es gebe keine Widersprüche zwischen den Erklärungen Moskaus über die Nichteinmischung in den Wahlkampf fremder Staaten und den Informationen über angebliche Kontakte des Trump-Teams mit russischen Vertretern.

    Donald Trump ist seit dem 20. Januar der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Bereits im Wahlkampf hatte er angekündigt, die Beziehungen zu Russland verbessern zu wollen. Unter seinem Amtsvorgänger Barack Obama hatten die Beziehungen der USA zu Russland offenbar ihren Tiefpunkt seit dem Kalten Krieg erreicht.

    Anfang Februar teilte der Kreml mit, dass Putin und Trump sich sehr wahrscheinlich am Rande des G20-Gipfels im Juni in Hamburg treffen würden.

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    Tags:
    Dialog, Kalter Krieg, G20, Barack Obama, Dmitri Peskow, Donald Trump, Wladimir Putin, Deutschland, USA, Russland