11:36 12 Juli 2020
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    Russische Soldaten nehmen an der Regelung der Lage im syrischen Gebiet Ost-Ghuta in der Nähe von Damaskus teil, wie der russische Botschafter in Damaskus, Alexander Kinschtschak, am Donnerstag sagte.

    „Unsere Militärs vom russischen Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien beteiligen sich ziemlich erfolgreich an der Umsetzung von Initiativen, die auf eine Verringerung der Gewalt und eine Normalisierung der Lage durch friedliche Methoden gerichtet sind“, so der Botschafter.

    Der Diplomat erinnerte an die Rolle russischer Soldaten bei der Lösung der Krise im Raum von Wadi-Barada nahe Damaskus:

    „Viele erinnern sich wohl daran, dass die Extremisten, die sich dort verschanzt hatten, die Wasserversorgung der Hauptstadt komplett abgeschnitten hatten, weswegen die Fünf-Millionen-Stadt zwei Monate lang unter ernsten Wasserproblemen gelitten hatte“, so Kinschtschak weiter.

    Doch dank den militär-diplomatischen Bemühungen unter Vermittlung der russischen Offiziere habe man mit den Kämpfern in Wadi-Barada eine Vereinbarung treffen können. Dabei mussten die „unversöhnlichen“ Dschihadisten laut dem Diplomaten trotzdem in einen Abzug nach Idlib einwilligen.

    Die gleiche Arbeit werde derzeit auch in Ost-Ghuta geleistet, zu der unter anderem die Einrichtung von humanitären Korridoren zur Evakuierung der Zivilbevölkerung und Hilfslieferungen gehören.

    „Bemerkenswert ist dabei, dass die Vertreter der illegalen bewaffneten Gruppierungen die Teilnahme unserer Offiziere als eine Art „zusätzliche Garantie“ für die Erfüllung der getroffenen Übereinkünfte durch syrische Behörden wahrnehmen. In diesem Sinne genießen die russischen Vermittler ein gewisses Ansehen unter den Vertretern der „anderen Seite“, so der Diplomat.

     

     

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    Tags:
    Wasserversorgung, Konflikt, Ghuta, Russland, Syrien