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03:30 18 Oktober 2019
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    Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa

    Moskau beschämt US-Medien wegen Lügenberichten über russischen „Spion“

    © Sputnik / Evgeniy Odinokov
    Politik
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    Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat den Ton westlicher Medienberichte über Kontakte zwischen russischen Diplomaten, darunter dem russischen Botschafter in den USA, und amerikanischen Beamten als „Schande“ und „Vandalismus“ abgestempelt.

    „Das, was jetzt in westlichen, darunter amerikanischen Massenmedien, vor sich geht, ist einfach eine Erscheinungsform des Medien-Vandalismus“, sagte Sacharowa in einem Kommentar zu den kürzlichen Berichten über Kontakte zwischen US-Generalstaatsanwalt Jeffs Sessions und dem russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak.

    „Ehrlich gesagt, habe ich nur eine Frage: Haben die westlichen Medien bereits den Grund erreicht oder gibt es die Möglichkeit, noch tiefer zu tauchen?“, so Sacharowa zu einer CNN-Web-Publikation, laut der die Geheimdienste der USA den Botschafter Kisljak als russischen Spion und Anwerber betrachten. Die Arbeit eines Diplomaten bestehe ja darin, „Kontakte in seinem Aufenthaltsland zu unterhalten“, betonte Sacharowa.

    Wie die „Washington Post“ zuvor berichtet hatte, hat Sessions im vorigen Jahr in seiner damaligen Eigenschaft als Senator und Helfer des Präsidentenkandidaten Donald Trump zwei Gespräche mit Kisljak gehabt. Bei Anhörungen im US-Senat zu seiner Kandidatur für das Amt des Justizministers hat Sessions nicht über die genannten Gespräche informiert. Daraufhin hatte die Demokraten-Chefin im Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, den Rücktritt des Generalstaatsanwalts gefordert. Laut Sessions hatte er bei seinen Treffen mit russischen Vertretern das Thema der Wahlen nicht berührt.

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