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03:03 15 Oktober 2019
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    Die Protest-Aktion in Kiew

    Sex-Maidan in Kiew: „Bestraft nur politische Prostitution!“

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    Politik
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    Kiew gilt als Europas „Billigsex-Meile“. Da Prostitution in der Ukraine aber strafbar ist, sind am heutigen Freitag Dutzende Frauen, und Männer lauthals durch die ukrainische Hauptstadt zur Administration von Präsident Petro Poroschenko gezogen - und das mit der Unterstützung von Amnesty International und anderen Hilfsorganisationen.

    Am 3. März wird der sogenannte „International Sex Workers’ Rights Day“ (zu Deutsch: Internationaler Tag für Rechte von Sexarbeitern) begangen.

    Wie das schon seit dem Maidan-Protest vor drei Jahren üblich ist, hatten viele Teilnehmer des heute abgehaltenen Protest-Umzugs gegen Strafen für Prostitution Masken und Bauhelme getragen. Einige trugen außerdem rote Regenschirme, die als Symbol des Widerstandes gegen die Unterdrückung und Diskriminierung in der Sex-Branche gelten.

    • Die Protest-Aktion in Kiew
      Die Protest-Aktion in Kiew
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    • Die Protestaktion
      Die Protestaktion
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    • Die Protest-Aktion in Kiew
      Die Protest-Aktion in Kiew
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    Die Protest-Aktion in Kiew

    Auf den Plakaten der Aktivisten waren Aufschriften wie „Bestraft nur politische Prostitution!“ und „Nieder mit den Strafen, eine Legalisierung muss her“ zu sehen.

    Nach Angaben örtlicher Medien ist im Rahmen der Aktion ein Gesetzentwurf an einen Regierungsvertreter übergeben worden. Dieses Dokument sehe vor, dass die Prostitution in der Ukraine nicht mehr geahndet werde.

    In der Ukraine ist die Prostitution 2006 entkriminalisiert worden. Sollte eine Prostituierte jedoch ertappt werden, ist eine Geldstrafe in Höhe von 50 bis 500 Mindestlöhnen (je 60 Euro) fällig. Das Durchschnittseinkommen in der Ukraine liegt derzeit bei etwa 200 Euro monatlich.

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    Tags:
    Prostitution, Petro Poroschenko, Kiew, Ukraine