02:47 25 März 2017
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    Die Donbass-Blockade

    Ukrainische Radikale verkünden „Adenauer-Sperrung“ für Russland-Zugverbindung

    © AFP 2017/ Aleksey FILIPPOV
    Politik
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    Kein Frieden im Donbass (2017) (152)
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    Die Teilnehmer der Handelsblockade gegen den Donbass haben eigenen Angaben zufolge auch die Kohleimporte aus Russland blockiert.

    Diesmal hätten die ukrainischen Extremisten, die seit Wochen die Kohleimporte aus dem Donbass blockieren, eine „Schanze“ auf der Eisenbahnstation Konotop im Gebiet Sumy, etwa 70 Kilometer von der russischen Grenze entfernt, aufgestellt. Seit Samstagabend würden dort keine Züge aus Russland mehr durchgelassen, heißt es in dem Facebook-Account der Radikalen.

    Die „Schanze“ sei Konrad Adenauer gewidmet. Der ehemalige deutsche Bundeskanzler soll mit seinen Auftritten als erster Kanzler der Bundesrepublik der Ukraine zur heutigen Einheit verholfen haben, behaupten die Extremisten.

    Außerdem kündigten die Radikalen an, demnächst die Kontrolle über weitere acht Grenzübergänge übernehmen zu wollen, die für den Handel mit Russland genutzt werden. 

    Zuvor hatte der ukrainische Regierungschef Wladimir Groisman behauptet, die von ukrainischen radikalen Kräften organisierte Handelsblockade des Donbass sei für Russland vorteilhaft.

    „Es geht darum, dass unsere Kohle,  die ukrainische, die für Hrywnja gekauft wurde und von der die Steuern gezahlt wurden, verboten werden und nun in Russland gekauft werden soll. Das ist ein Sabotageakt gegen unseren Staat“, sagte Groisman.

    „Hier besteht keinerlei Zweifel. Ich betone, diese Blockade ist im Interesse der Russen. Es ist eine Blockade gegen Kiew“, ergänzte er. Er habe die Verluste der Bergbau- und Metallurgie-Branche der Ukraine durch diese Blockade auf 3,5 Milliarden Deviseneinnahmen geschätzt, meldete der ukrainische TV-Sender „Inter“.

    Ende Januar hatten ukrainische Radikale eine Verkehrsblockade des Donbass begonnen, was zu Ausfällen von Anthrazitlieferungen führte, denn das Anthrazit wird in den von den ukrainischen Behörden nicht kontrollierten Landesgebieten gefördert. Die beiden selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk hatten daraufhin verkündet, die im Zuständigkeitsbereich der ukrainischen Behörden liegenden Betriebe unter externeVerwaltung zu stellen. Und am Freitag hatte das Oberhaupt der Republik Donezk, Alexander Sachartschenko, Kiew  die Handelsblockade erklärt.

     

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    Konrad Adenauer, Donbass, Ukraine
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    • Germane
      Tolle Leistung der Merkelschen Freunde ! Die UA muß ja irgendwie zu zerstören sein - egal wie !
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      Molotov
      in der Ukraine regiert die Anarchie
    • Politikscanner
      "Die Kohle, die für soviel Hrymnja von Steuergeldern gekauft wurde........" lol, der war gut !

      So viel geistiger Dünnschiss, den die hier verbreiten, spiegelt die ganze Gesinnung derer wieder. Die sollten erst einmal ihre Schulden in Russland und sonst wo auf diesem Planten begleichen, anstatt, jede einzelne "Hrymnja", die durch krumme Geschäfte oder betteln und schmarotzen erhalten, für Waffen auszugeben. Aber somit isolieren sie sich immer mehr, die Merkel getreuen Baderaristen.

      Mfg
    • avatar
      KARLSSEN
      DNR und LNR werden dem Russland angehören. Die verschuldete Kiew dem verschuldeten Westen. :)
      Das ist aber wahr.
    • RitterkreuzträgerAntwort ander15.Franzose(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      der15.Franzose, Konrad Adenauer ist nur eine Marionette der Westalliierten gewesen. Wie kann man nur so einen Politiker noch huldigen, der hinzu der Ukraine überhaupt nicht zur Souveränität verholfen hat? Sowas zu behaupten ist reine Geschichtsklitierung und Gehirnwäsche dazu. Seine westorientierte Politik führte letztlich zum Verrat an den ost- und sudetendeutschen Interessen.
      Vertreibung

      Von den etwa 17 Millionen deutschen Vertriebenen nach 1945 traf nach Adenauer nur etwa die Hälfte in Restdeutschland ein. Er schrieb dazu:

      „Nur 7,3 Millionen sind in der Ostzone und in den drei Westzonen angekommen. Sechs Millionen Deutsche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind verdorben, gestorben.“[7]

      Adenauers prinzipielle Ablehnung einer Vereinigung der Besatzungszonen, sein Wunsch nach einer Zementierung der Teilung Deutschlands und seine Preußenfeindlichkeit äußerte er am 30. November 1946, indem er sagte:

      „Ich gehe mit Jakob Kaiser in einer Frage auseinander, nämlich, wo das Schwergewicht des künftigen Deutschland liegen soll. Wir im Westen lehnen vieles, was gemeinhin preußischer Geist genannt wird, ab. Ich glaube, daß die deutsche Hauptstadt eher im Südwesten liegen soll als im weiter östlich gelegenen Berlin. In der Gegend des Mains, dort, wo die Fenster Deutschlands auch nach dem Westen weit geöffnet sind, sollte die neue Hauptstadt liegen. [...] Wer Berlin zur Hauptstadt macht, schafft geistig ein neues Preußen.“[8]

      Demzufolge war Adenauer von vornherein gegen jegliche ernsthafte Prüfung der Stalin-Noten.
      Plakat CDU - Das ganze Deutschland.jpg
      Deutschland als Besatzungszone

      Im Mai 1945 wurde Adenauer von den VS-amerikanischen Militärbehörden zum Oberbürgermeister von Köln ernannt.[9] Schon am 6. Oktober 1945 entließ ihn die britische Militärregierung jedoch „wegen Unfähigkeit“. Gründungs- und Vorstandsmitglied der im Mai 1945 gegründeten Christlich-Demokratischen Partei des Rheinlandes, wurde er Vorsitzender des Landesverbandes Rheinland der Christlich Demokratischen Union (CDU); seit dem 5. März 1946 war er Vorsitzender der CDU in der brititische Besatzungszone.[2]
      Verweise: de.metapedia.org/wiki/Konrad_Adenauer
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      richard.gerhard
      Das mit Adenauer ist gut- zum Totlachen. Er war es doch, der über den größten Schreibtischmassenmörder, Hans-Maria Globke, die alten Nazis in Bonn wiederbeleben ließ und, was die Wenigsten wissen, auch nach 1949 eine Blockade für Steinkohle und Eisenerz gegenüber der SBZ/DDR verhängen ließ. Sich auf so eine Vogel zu beziehen, das sagt alles.
    • ElitenSchreck
      Ich wünsche der Ukraine bis Ende April zwei Meter Schnee, dann hört dieser Kindergarten von selbst auf.
    • WienerKarlAntwort anPolitikscanner(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Politikscanner, Leider brauchen diese Verbrecher in der Ukraine gar nicht zu betteln, die Gönner im Westen schmeißen ihnen förmlich alles vor die Mörderfratzen. Dass dadurch das komplette Land heimlich still und leise in den Besitz der Finanzhaie und Weltoligarchen übergeht steht auf einem anderen Blatt. Dies ist aber ein sehr wichtiger Teil des westlichen Planes.
    • WienerKarlAntwort anElitenSchreck(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ElitenSchreck, Ich wünsche der Ukraine einen Volksaufstand von Innen, Vertreibung der kompletten VSA Büttel und Vernichtung der NAZIbanden inklusive der jetzigen Putschkriegstreiber und Oligarchen.
    • der15.FranzoseAntwort anRitterkreuzträger(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ritterkreuzträger, wieder mal Widerspruch :)

      Aber das wissen Sie selbst: Die Berliner Republik hat den Deutschen nichts, aber auch gar nichts gebracht. Wären sie lieber in Bonn geblieben und hätten weiter kleine Brötchen fabriziert.

      Dann wäre uns das jetzige "An deutschem Wesen soll die Welt genesen" und "Wir sind die letzte Fahne der Demokratie" erspart geblieben.

      Was Adenauers damalige Strategie angeht - die ist auch heute noch aktuell: Über die europäische Einigung die deutsche Souveränität herstellen. EU60 läßt grüßen.

      Wäre Adenauer mit seinem damaligen Plan durch gekommen, den Stalin mit seinen Noten zur unpassenden Zeit durchkreuzt hätte, so hätten wir längst keine NATO mehr bzw. es hätte sie nie gegeben. Nix, nada, niente NATO.

      Hat nur dank der paranoiden Franzosen nicht geklappt. Soviel zum Thema Adenauer als Marionette. Und wäre er auf Stalins Angebot eingegangen, so hätte es erst recht nicht geklappt. Dann wäre er chancenlos gewesen.

      Das, was Adenauer versucht hat, war eine solche Westintegration, wie wir sie heute mit der NATO haben, gerade zu verhindern. Und zwar auch um den Preis des Verzichts auf die deutsche Einheit. Und diese Entscheidung ist auch EX - Post als richtig anzusehen.
    • ElitenSchreckAntwort anWienerKarl(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      WienerKarl, das wünsche ich mir natürlich auch. Aber wie wir alle wissen, gibt es keine spontanen Revolutionen. Es sind leider immer Geldgeber im Hintergrund, die so etwas ermöglichen.
    • WandaleAntwort anMolotov(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Molotov, Sie meinen wohl Anomie,
      Anarchie ist etwas Gutes, es ist für freie Menschen.
      Anomie ist das was immer als Anarchie bezeichnet wird.
      Das gleiche macht man mit Wandalen und Vandalismus > Wandalen sind die Guten und Römer die Bösen...
      Die Römer* haben Germanen geschlachtet.

      *Das heilige römische Reich deutscher Nation
    • WandaleAntwort anElitenSchreck(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ElitenSchreck, und das ist auch ein Problem in dem sogenannten Deutschland. Umsonst würde in Deutschland nah zu Keiner aufstehen, das erlebe ich dauernd > wirklich dauernd.
      Ist das Feigheit, Faulheiz oder Gier?
      Ich bin mir sicher, dass es alle gleichzeitig sind.
    • avatar
      richard.gerhardAntwort anWienerKarl(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      WienerKarl, wird nicht passieren. Der Westen gibt dafür kein Geld, wohl aber für die faschistoide und ultranationalistische Mischpoke, die mit allem was sie tut, die Befehle und Weisungen des Westens erfüllt. Genau dafür sind diese Leute an die Macht geputscht worden.
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      richard.gerhardAntwort ander15.Franzose(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      der15.Franzose, das mit Adenauer und der Nicht-NATO, ist kompletter Quatsch. Adenauer wurde von den Amis auserwählt, um die aggressive Politik gegen die UdSSR in Westdeutschland durchzusetzen. Dafür war er sich nicht zu schade, die deutsche Teilung durchzuziehen: "Lieber das halbe Deutschland ganz, als das ganze Deutschland halb." Das waren die Worte Adenauers. Die Widersacher gegen die deutsche Teilung und die Wiederbewaffnung Westdeutschlands, ließ er mittels politischer Justiz, bestehend zu 90 % aus alten Nazirichtern in die Gefängnisse werfen. Ca. 250.000 politische Prozesse hat es unter Adenauer gegeben. Als dessen Umfragewerte a.G. seiner Politik des Separatismus unter 24 % sanken, luden ihn die Amis als ersten (west)deutschen Politiker nach dem 2. WK zu einer 14 tägigen Sponsorentour durch die USA ein. Danach wurde er in den westdeutschen Medien als Held gefeiert und durfte weiter den Lakai der USA spielen. Ich bitte hier die Doku: "Operation Wunderland" von dem der kommunistischen Unterwanderung unverdächtigen WDR anzusehen. Die Doku eröffnet Horizonte, leider für manch einen zu spät. Und noch eins: was sich heute in der UA abspielt, ist fast die Blaupause von dem was sich nach 1945 in der Trizone, später "BRD", vollzog.
    • der15.FranzoseAntwort anrichard.gerhard(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      richard.gerhard, wo genau sehen Sie einen Widerspruch? Zwischen dem, was Sie hier schildern, und dem was ich sage?

      "Lieber das halbe Deutschland ganz, als das ganze Deutschland halb.", dies ist genauso richtig.

      Ich sage doch gar nicht, das der Mann sich nicht entblödete, für die Freunde den willigen Lakaien zu geben. Der Mann war noch ambitionierter Politiker, der für seine "Schäfchen" das beste heraus holen wollte. Dem war schlichtweg gar nichts zu blöde. Nicht mal seine braunen Fachleute aller Richtungen.

      Sollte er etwa den Revolutionär geben, zum Besenstiel greifen und den USA mal zeigen, wie ein tapferer hungernder Deutscher eine Besatzungsmacht mit dem Besen wieder zurück über den Atlantik fegt?

      Was würden Sie denn so von ihm unter realen Bedingungen erwartet haben, unter Besatzungsrecht? Mit Gaullisten in Frankreich an der Macht?

      Wollen Sie behaupten, das die Umsetzung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft nur eine Vorstufe zur jetzigen NATO unter US - Oberbefehl gewesen wäre? Das dies der eigentliche Plan Adenauers gewesen ist, den USA durch die EVG die militärische Oberhoheit über die Truppenbestände Westeuropas zu sichern?

      Ich kann Ihrer Argumentation nicht folgen.
    • RitterkreuzträgerAntwort ander15.Franzose(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      der15.Franzose, also völkerrechtlich und das hatte Russlands Außenminister Lawrow auf der Münchner Sicherheitskonferenz schon einmal angesprochen, ist das Thema DDR noch nicht abgehakt, weil die Ostdeutschen im Gegensatz zu den Krim Bewohnern nicht völkerechtlich befragt worden sind, wohin sie denn möchten. Die Vereinigung von West,- und Mitteldeutschland war auch nur möglich gewesen, weil Gorbatschow die Sowjetunion fallen lassen hat. Königsberg hatte man uns mit Friedensvertrag schon 1990 angeboten, wurde aber unter Kohl und Genscher abgewiesen, weil sowas nicht erwünscht ist. (siehe Politik Adenauer!) Ich hatte schon beim letzten mal erwähnt, was wäre die DDR gewesen, wenn sie aus Ost,- und Mitteldeutschland bestanden hätte. Das unter der Führung Putins wäre die DDR ein vorbildliches Preußen geblieben, aber so ist leider vieles verloren gegangen, was Stalin doch den Deutschen noch belassen wollte. Die Polen haben unter den Augen der 4 Siegermächte Preußen zerissen und die BRD hat uns 1990 unsere Kultur und Tradition genommen. Die heutigen Bundesgesetzblätter werden auch nach wie vor in Bonn unterzeichnet und herausgegegben. Bonn als Regierungssitz, existiert auch 25 Jahre nach dem Fall der Mauer weiter, was erneut verdeutlicht, dass Deutschland ein besetztes Land der (West)Allierten geblieben ist.
    • avatar
      Chris
      Ich hab mich doch schon garnicht mehr gefragt ob es noch schwachsinniger geht. Aber hier ist die nicht erbetene Antwort...
    • der15.FranzoseAntwort anRitterkreuzträger(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ritterkreuzträger, ich glaube Ihr Preußen wurde schon mit der Gleichschaltung der Länder unter diesem Österreichischer platt gemacht - das gibt es nicht mehr.

      Und die Chance auf eine Renaissance hatten Sie mit der Bestellung eines Saarländers zum Staatsratsvorsitzenden endgültig vertan. Dazu hätte es keinen Putin gebraucht, um aus der DDR etwas zu machen. Ein Nicht - Saarländer wäre vollkommen ausreichend gewesen. ;)
    • RitterkreuzträgerAntwort ander15.Franzose(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      der15.Franzose, da täuscht Du dich gewaltig. Preußen ist immer noch existent! Hitler hat bzw. musste damals handeln, um Deutschland wie sein Volk konkurenzfähig gegenüber seinen Feinden zu machen. Daraus wurde dann Groß-Deutschland. Nach der Niederschlagung Hitler Deutschlands durch die 4 Allierten, kam die völkerrechtswidrige Zerstückelung dieses Landes. Bis heute hält man an der Praxis fest, obwohl die Macher selbst, klare Gesetze vorgeben, um sowas zu vermeiden. Wozu gibt es denn eine UN in New York?
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