08:04 28 März 2017
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    Anti-Trump-Protest, November

    Obamas Ex-Ministerin hält Plädoyer für Bürgerkrieg und blutige Anti-Trump-Märsche

    © REUTERS/ William Gagan
    Politik
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    US-Präsident Donald Trump (2017) (234)
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    „Wir können das wieder tun“: In einer Video-Kampfansage hat die Demokratin Loretta Lynch, die unter Barack Obama Justizministerin war, Parallelen zwischen den aktuell stattfindenden Anti-Trump-Märschen und dem Bürgerkrieg gezogen, bei dem die Gründerväter für die Umsetzung ihrer Ideale „geblutet haben und gestorben sind“.

    Das mit „Never Been Easy” (Es war niemals leicht) betitelte Video wurde neulich auf der Facebook-Seite der Demokraten im US-Senat hochgeladen.

    Im Video spricht Lynch von „Zeiten der großen Angst und Ungewissheit“, die nun in den Vereinigten Staaten herrschten, und davon, dass die Rechte vieler Amerikaner „angegriffen, zertrampelt und zurückgesetzt“ würden.

    „Ich weiß, dass es schwierig ist, aber ich erinnere Sie daran, dass es nie einfach gewesen ist. Wir haben immer dafür arbeiten müssen, das Land voranzubringen und die Ziele unserer Gründerväter zu erreichen“, betont sie. 

    Aber die Ex-Justizministerin sieht einen Ausweg: Es habe in den USA nämlich immer „gewöhnliche“ Menschen gegeben, die sich miteinander verbunden fühlten, sahen, was getan werden musste, und sich für ihre Ideale zusammentaten.

    „Sie sind marschiert, haben geblutet und ja — einige sind gestorben. Das ist hart. Das Gute zu erreichen ist immer hart. Wir haben das schon damals getan. Wir können das wieder tun“, so die Ex-Justizministerin.

    Zuvor war berichtet worden, dass es bei den am Wochenende stattgefundenen Kundgebungen von Befürwortern und Gegnern des US-Präsidenten Donald Trump in mehreren Bundesstaaten zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen ist.

    Demnach wurden während der Protestumzüge in der Stadt Berkeley (Kalifornien) sieben Personen verletzt. Bei den Festgenommenen soll die Polizei Baseballschläger, Planken und Metallrohre beschlagnahmt haben. 

    Themen:
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    Tags:
    Bürgerkrieg, Demokratische Partei, US-Senat, Donald Trump, Loretta Lynch, USA
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      info
      *** das Land voranzubringen und die Ziele unserer Gründerväter zu erreichen“ ***
      Nachdem das Ziel der Gründerväter, der Genozit, an der Urbevölkerung erledigt war. Wendeten sich die USA, diesen Zielen, auf der ganzen Welt zu und zogen wärent der ganzen Jahrzehnten, ihres Bestehens, Mordent und Plündernt, über den Planeten.
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      elisa.krail
      Ach wie langweilig. Die Yankees sollen mal etwas Substanzielleres bringen und sich an ihr auf Papier festgehaltenes demokratisches System gewöhnen. Seit dessen Einführung versuchen sie permanent, dieses mit allen erdenklichen Tricks zu umgehen und scheuen dabei nicht vor Mord.
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      christa
      Was ist nur mit den Frauen los, was soll denn dieses Säbelrasseln. Sind die denn alle verrückt geworden?
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      otto-remagen
      Sie haben die Ziele ihrer Gründerväter nie erreicht, die US Amerikaner. Niemals und in keiner Weise . Und ein neuer Bürgerkrieg war bestimmt nicht das Ziel .
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      em
      und ganz nebenbei füllen sich die Kassen der oberen Klassen, sprich die Aktienkurse der Waffenindustrie steigen.
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      billyvor
      Na, denn mal los. Dann wären die USA zumindest für geraume Zeit mit sich selbst beschäftigt, statt ihre Nase in die Politik anderer Länder zu stecken!
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      Freddy
      "„Sie sind marschiert, haben geblutet und ja — einige sind gestorben. Das ist hart. Das Gute zu erreichen ist immer hart. Wir haben das schon damals getan. Wir können das wieder tun“, so die Ex-Justizministerin." Ist sie schon im Knast? Oder ist Staatsverrat in der USA legitim?
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      dewatergeus
      Sofort arretieren und in das Gefängnis. Das ist Subversion pur.
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      Hamilton
      Jeden Tag steht ein neuer Dummer auf.
      Von einer Justizministerin hätte man mehr erwarten können.Diese Person scheint sich nie für die Sache der Gründerväter eingesetzt zu haben sondern nur für das wohlergehen der Pestilenz.
      Die Amerikanische Nation als solche scheint bis ins Mark von der Britisch Imperialen Seuche befallen zu sein.
      Und jetzt greift man Trump an der die Nation dem Empire entreissen will.
      Was aber die meisten Menschen in Europa nicht begreifen ist, daß sie bis heute unter dieser Pestilenz des Imperiums leben.
      Amerika hatte sich für eine gewisse Zeit befreit von denen, Europa Nie!
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      wastl
      Diese Frau ist reif fuer die Klapse, deshalb muesste man sie wegsperren. Wenn ich nur lese "Einige sind gestorben" dann sagt das alles ueber den Geisteszustand dieser Person aus. Solchen Leuten darf man keine Buehne geben und keinen Zentimeter Macht. Die gehen ueber Leichenberge hinweg. Schade das sie nicht in Gettysburgh dabei sein konnte um zehntausende von der jeweiligen Artellerie zerfetzte Soldaten vom Schlachtfeld zu reaumen.
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      hihardt
      Dass diese Frau Justizministerin unter Obama war, sagt alles über das Rechtssystem der USA aus.
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      peter_burgermeister
      Das finde ich toll, wenn sich USrael selber zerfleicht und mit einem Wimmern abtritt. Das gibt der Welt wieder Hoffnung auf Frieden. 30 Mio Tote seit 1945 sind genug, um USrael in die Hölle zu wünschen.
    • fürchtenix
      Wie heißt es doch? "Die großartigste Nation der Welt".
      Das Glück diese Ideale zu verbreiten sieht man ja zur Zeit im Jemen seh genau.
    • moessingenAntwort anHamilton(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Hamilton,
      volle Zustimmung!
      Das größte Problem unserer Zeit ist die Verdummung (jahtzehntelange Zerstörung des Bildungssystems) und die Ablenkung/Verrohung („Brot und Spiele") der Menschen , siehe auch Endphase des Römischen Imperiums.
      Das alles ist auch bei uns schon lange zu beobachten, dabei verstehen SIE es aber sehr geschickt hier in D den Lebensstandard noch (ich betone NOCH!) unterhalb der Schwelle des direkten Aufbegehrens zu halten.
      Dagegen haben SIE in den Staaten schon lange „die Sau raus gelassen“, wie ich nach mehreren Aufenthalten in den USA zwischen 1984 und zuletzt 1999/2000 in der Abfolge noch mit eigenen Augen sehen durfte. Davon dürfte auch D nicht mehr weit entfernt sein.
      In unseren Medien wird derweil Ursache und Wirkung fröhlich vertauscht, so als begännen die Problem der USA erst mit dem 20.01.2017. Dagegen ist Trump nur die Folge, die 16 Jahre Bush/Obama die Ursache für den unglaublichen wirtschaftlichen Niedergang der Massen in den USA.
      Folgerichtig sprach Trump die Probleme korrekt im Wahlkampf an und führte ihn auch dort, wo die Poliktschickeria des anglophilen (bis hin zur Anglomanie reichenden), neoliberalen Ostküsten-Establishments der Bushs und Obamas keinen Fuß mehr hinzusetzen wagten.
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      veritas2014
      Und die, die Licht ins Dunkel bringen, werden im Rudel öffentlich zerlegt:
      www.epochtimes.de/politik/europa/tv-skandal-um-daniele-ganser-der-geheimplan-zur-diffamierung-von-ta
      Dabei hat der Dr. Daniele Ganser so recht:
      www.youtube.com/watch?v=KBIAeWb0Wbg
      www.youtube.com/watch?v=zNOiNSw5jMY
    • moessingenAntwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      billyvor,
      nichts verstanden?
      Winston Churchill am Ende von WWII: „Britannien ist das Gehirn, Amerika ist der Muskel, gemeinsam regieren wir die Welt.“
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      HamiltonAntwort anmoessingen(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      moessingen, Ich möchte noch einen Artikel mit einwerfen.
      Kämpft man gegen den falschen Feind, und noch dazu im falschen Krieg, dann ist das der beste Weg, um das eigene Land zu zerstören. Das gilt besonders für die langen Kriege, die London oder de facto britische Agenten wie Ex-Präsident George Bush senior - der Sohn jenes Prescott Bush, der den Nazis finanziell aus der Klemme half - für die USA maßgeschneidert haben. Man sieht das an den Folgen des langen Krieges der USA in Vietnam unter den Präsidenten Johnson und Nixon damals oder bei dem Krieg im Irak seit Januar 1989 unter den Präsidenten Bush (Vater und Sohn) bis heute.4

      Seit der wichtigen historischen Zäsur des Pariser Friedens vom Februar 1763 ist es das Vermächtnis der Vereinigten Staaten als Verfassungsrepublik - und auch das Vermächtnis der Winthrops und Mathers aus Massachusetts sowie ihres politischen Erben Benjamin Franklin -, daß sie der Hauptfeind des britischen Imperialismus sind. Trotz jener beiden Präsidenten Bush ist es heute die Verpflichtung der Vereinigten Staaten, als die bei weitem mächtigste Kraft die wahre Freiheit der Nationen vom sogenannten „britischen" Imperialismus zu gewährleisten.

      Das ist das Erbe Benjamin Franklins, der an führender Stelle die konstitutionelle US-Republik entwarf: Die USA sind verfassungsgemäß nach wie vor der Hauptfeind des einzigen wahren Weltreichs von heute, des anglo-holländischen liberalen Imperiums, das der Tradition Paolo Sarpis entsprungen ist. Das gilt für die Vereinigten Staaten zumindest zu dem Grad, wie diese seit 1763 wiederholt - so auch unter Präsident Franklin D. Roosevelt - Sammelpunkt der Völker der Welt gegen ihren traditionellen Hauptfeind, den britischen Imperialismus, gewesen sind.
      gefunden bei: www.bueso.de/artikel/neues-finsteres-zeitalter-zieht-herauf-heutige-britische-imperialismus
    • Reichsbürger
      Für den Aufruf dieses Elitesystemlings gehört die unverzüglich lebenslänglich in den Knast ( Und in den USA ist Lebenslang auch lebenslang )
    • moessingenAntwort anHamilton(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Hamilton,
      ja, ich verstehe sehr gut, was Sie da ansprechen. Nur leider ist es dem Empire ganz vorzüglich gelungen, diese simplen Wahrheiten aus unseren Geschichtsbüchern und damit auch aus dem Geschichtsunterricht zu verdrängen. Wer es dennoch wagt dergleichen anzusprechen wird übel verleumdet. Die von Ihnen zitierte Bueso ist da eine rühmliche Ausnahme und nimmt kein Blatt vor dem Mund. Auch in diesem Forum gibt es nur wenige Foristen, die diese beiden völlig konträren Seiten der USA auseinander halten können. Ihr Name hier ist so gesehen Teil der wahren us-amerikanischen Geschichte, die sich seinerzeit im Freiheitskampf gegen British Empire behauptete und zum Leuchturm der Freiheit wurde. Kann Trump daran wieder anknüpfen, hat er diese Weitsicht?
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      veritas2014
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