04:30 25 Oktober 2020
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    Die venezolanische Außenministerin Delcy Rodriguez hat den peruanischen Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski als „Feigling“ und „Hund“ bezeichnet, weil jener ihrer Meinung nach den USA dient.

    „Er ist wie ein guter Hund, der vor amerikanischen Imperialisten mit dem Schwanz wedelt und eine Intervention nach Venezuela vorschlägt“, so Rodriguez bei einer Veranstaltung in Erinnerung an den ehemaligen Staatschef Hugo Chavez.

    Zuvor hatte Kuczynski in seiner Rede an der Princeton Universität gleich ganz Südamerika mit einem „gehorsamen Hund“ verglichen – außer Venezuela, das demnach das einzige große Problem auf dem Kontinent sei. Dabei sprach er negativ von der Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro und dem verstorbenen Hugo Chavez.

    „Er (Kuczynski – Anm. d. Red.) ist allein, geht hin und her, wie verrückt, und niemand achtet auf ihn“, fuhr Rodriguez fort.

    Für Peru ist diese Aussage nicht akzeptabel, die Regierung berief darum ihren Botschafter aus der venezolanischen Hauptstadt Caracas zu Konsultationen ab.

    Pedro Pablo Kuczynski, der nach dem Militärpunsch 1968 ins Exil in die USA gegangen war, bei der Weltbank arbeitete und Karriere in der Wirtschaft machte, gewann im Vorjahr die Präsidentschaftswahlen in Peru.

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    Tags:
    Botschafter, Hund, beschimpfen, Nicolas Maduro, Hugo Chavez, Pedro Pablo Kuczynski, Delcy Rodriguez, Peru, Venezuela