12:47 20 Februar 2018
SNA Radio
    Doping-Kontrolle in Sotschi

    Russlands Anti-Doping-Kampf: Moskau gibt Rusada mehr Geld

    © Sputnik/ Ilya Pitalev
    Politik
    Zum Kurzlink
    Doping-Skandal (158)
    1212

    Die russische Regierung hat die Finanzierung für die russische Antidopingagentur Rusada augestockt. Das entsprechende Dekret hat der russische Regierungschef Dmitri Medwedew am Dienstag unterzeichnet. Es ist nun auf der Regierungswebseite einzusehen.

    Demnach sind für die Jahre 2017, 2018 und 2019 insgesamt rund 1,6 Milliarden Rubel (umgerechnet etwa 26,9 Millionen Euro) vorgesehen, das sind etwa 556,7 Million Rubel (8,9 Millionen Euro) jährlich geplant sein. Diese Mittel seien hauptsächlich für den Dopingkampf vorgesehen, heißt es in dem Dokument.


    Am 1. März hat der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Beratung zu der 2019 bevorstehenden Universiade im sibirischen Krasnojarsk eingestanden, dass das bisher existierende Anti-Doping-System in Russland offenbar nicht funktionierte. Nun müsse, so Putin, in Russland ein strenges und effektives Anti-Doping-System aufgebaut werden.
    Zuvor war die russische Antidopingagentur Rusada noch vom russischem Sportministerium finanziert worden. Der russische Vize-Premier Witali Mutko, der als Ex-Sportminister unter anderem auch noch den Sport-Bereich betreut, hatte im Dezember mitgeteil, dass die Rusada künftig direkt aus der russischen Staatskasse finanziert werden soll.

    Themen:
    Doping-Skandal (158)

    Zum Thema:

    WADA: McLarens Doping-Vorwürfe gegen russische Athleten nicht ausreichend belegt
    Ermittlung gegen Ex-Rusada-Chef: Rodtschenkow-Anwesen arrestiert
    Rusada pfeift Doping-Geständnis zurück
    Rusada-Chefin bekräftigt: NYT entstellte ihre Worte aus Interview
    Tags:
    Reaktion, Finanzierung, Reform, Sport, Kampf, Doping, Dopingvorwürfe, Dopingskandal, Russische Anti-Doping-Agentur (RUSADA), Witali Mutko, Dmitri Medwedew, Wladimir Putin, Russland, Moskau
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren