02:48 25 März 2017
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    Streitkräfte des Iran

    „Wir werden sie vernichten“: US-Experte schließt Militärkonflikt mit Iran nicht aus

    © AFP 2017/ Chavosh Homavandi
    Politik
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    Falls der Iran die US-Navy provoziert, ist ein Militärkonflikt möglich. Diese Meinung äußert Paul Vallely, einst US-General und nun Militärexperte, im Hinblick auf den jüngsten Zwischenfall in der Straße von Hormus. In einem Interview mit der russischen Onlinezeitung gazeta.ru kommentiert Vallely auch Russlands Vorgehen in Syrien.

    Vallely sagte der Onlinezeitung, ein Konflikt der Vereinigten Staaten mit dem Iran sei nicht auszuschließen, falls sich dessen Kampfschiffe erneut US-Schiffen nähern: „Wir werden sie vernichten. Wir werden so etwas nicht dulden. Sie werden mit ihren Schnellbooten nicht an unseren Kriegsschiffen hin und her vorbeifahren können.“

    Die Agentur Reuters hatte jüngst unter Berufung auf einen US-Beamten gemeldet, Schiffe der iranischen Revolutionsgarden seien in der Straße von Hormus an einem US-Kriegsschiff in rund 550 Meter Entfernung gefährlich vorbeigefahren, um es zu einer Kursänderung zu zwingen.

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    Generell sagte Vallely in Bezug auf das iranische Atomprogramm: „Der Iran hat mit Nordkorea in dieser Hinsicht gearbeitet. Ich denke, die Iraner haben schon Atomwaffen. Falls sie einen Fehler begehen und Israel angreifen oder wie Nordkorea vorgehen, werden sie vernichtet werden.“ 

    Vallely sieht schwarz für eine Kooperation mit den Iranern im Kampf gegen den Terrorismus: „Sie denken nicht in solchen Kategorien. Sie halten sich selbst für eine Hegemon-Macht. Ausgerechnet deshalb haben sie einen Konflikt mit Saudi-Arabien. Und ausgerechnet deshalb unterstützen sie radikale islamistische Gruppen wie die Hisbollah.“

    „Um seine Fähigkeit zum Dialog zu demonstrieren, muss der Iran etwas Positives tun. Das ist ja eine Zweibahnstraße. Sie sollten einen Schritt entgegenkommen und sich nicht so aggressiv verhalten“, mahnte der US-Experte.

    Er wurde auch gefragt, ob die russischen Streitkräfte aus seiner Sicht Syrien verlassen sollten. Die Antwort lautete: „Man sollte nicht sofort gehen, eine Zeit lang sollte man dort noch verbleiben. Die russischen Stützpunkte in Latakia und Tartus sind sehr wichtig, denn sie werden die aus Europa nach Syrien zurückkehrenden Flüchtlinge schützen.“

    Vallely prognostizierte, die Terrorgruppe IS werde gegen Jahresende in Syrien und im Irak neutralisiert: „Möglicherweise werden sie versuchen, in Nordafrika wieder aktiv zu werden, doch ihr ganzer ‚Staat‘ wird bald aufhören zu existieren. Ihre Idee eines ‚Kalifats‘ ist gescheitert.“

    Er kritisierte auch Barack Obamas Administration. Diese habe im Kampf gegen die Islamisten nichts erreicht, ein Vakuum in der Nahost-Region geschaffen und einen Rückgang des Vertrauens zu den USA geschürt.

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    Tags:
    Atomwaffen, Terrormiliz Daesh, Saudi-Arabien, Israel, Nordkorea, USA, Iran
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    • WienerKarlAntwort anviceman(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      viceman, Die Bezeichnung "Kriegstreiber von höheren Gnaden" wäre viel zutreffender.
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      bluegreen
      Da frag ich mich wo haben die Kapitäne der US Marine ihr Patent gemacht?
      550m Entfernung ist für die gefährlich?
      Na dann fahrt bloß nicht durch die Kadetrinne in der Ostsee. Da sind ja dann alle Schiffe eine Gefahr für die
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      hihardtAntwort anReichsbürger(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Reichsbürger,
      es scheint ein eigenartiger Virus in den USA im Umlauf zu sein: Staaten und Länder, die die USA NICHT anzugreifen gedenken und sich nur schützend vor ihr eigenes Volk stellen, werden als Aggressoren bezeichnet. Paranoia nennt das der Mediziner und soweit bekannt, ist diese Krankheit nicht heilbar!
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      At_TiffanyAntwort anDer Elegante Mr.Putin(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Der Elegante Mr.Putin,

      offensichtlich wollen die USA einen neuen Frontabschnitt mit dem Iran eröffnen. Macht irgendwie Sinn, es sind iranische Truppen, die in Syrien gegen die US-Terrorsöldner kämpfen. Wenn die USA den Iran verwüsten, gibt es keinen Nachschub mehr für den Syrienkrieg und die Huti im Jemen sind dann auch vom Nachschub abgeschnitten.

      Was wir nicht wissen ist, wie weit die Iraner nit dem Bau der A-Bombe sind, Nordkorea hilft da ja.....
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      otto-remagen
      Wieviel Schritte soll der Iran den USA noch entgegen kommen ? Etwa wie der Irak oder Libyen , bis zur Selbstentwaffnung . Genau wie Nord Korea. Die Staaten sollen auf alles verzichten , was sie halbwegs sicher vor einer US Aggression und dem amerikanischen Massenmord an ihren Völkern macht . Jugoslawien , Irak , Libyen und Syrien sollten eine Warnung sein .
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      rikasulke
      Hallo Paul! Achten Sie besser darauf, dass nicht die USA sich selbst vernichtet!
      Wenn die geschriebenen Worte denn dem Gesagten entsprechen, waren Sie
      kein General, höchstens ein Gefreiter. Und so einer weis gar nicht, wo sich der
      "Persische Golf" denn überhaupt befindet!
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      Putinversteher
      ...die Straße von Hormus liegt doch nicht vor Amerika (USA)...die liegt doch direkt vor dem Iran...ist also Küstengewässer.....
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      Ostwall1
      Was bildet sich der zionistisch gesteuerte Lackaffe ein ? Die sollen froh sein das sie nicht einen zweiten Bürgerkrieg erleben. Diese Nation ist mit Ihrer Arroganz und Dummheit und Doppelmoral nicht zu überbieten. Und wahrscheinlich noch vor Nordkorea im Ranking der Asshole States !
    • pincourt
      Hatte Hillary nicht einen Einmarsch in den Iran angekündigt??
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      rex2zwei
      Wer weiß, vielleicht werden die bösen Iraner auch nur gebraucht, um die Saudis im Griff zu haben. Nicht nur, dass sie dann die Waffen der USA und Vasallen kaufen (und man ihre Einnahmen aus dem Ölgeschäft wieder etwas absahnen kann), auch fühlen sich die Saudis militärisch mehr von den USA abhängig und werden nicht zu frech.
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      Udo
      Ist das nah, wenn ein Iranisches Schiff 550 Meter an einem Amerikanischen vorbeifährt?
      Und wo ist das Problem, wenn das amerikanische Schiff seinen Kurs etwas ändern muss?
      Vielleicht ist ja auch das Amerikanische dem Iranischem Schiff zu nahe gekommen?
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      Hubertus
      US General ist mit Großmaul gleichzusetzen. Große Klappe und nix dahinter !
    • TeslaAntwort anRitterkreuzträger(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ritterkreuzträger,
      Auch diese US-Parade 1946 (dein Link) wurde eher unordentlich ausgeführt. Bei den Russen sah die Parade schon 1945 viel profesioneller aus.
      youtu.be/aCWVM5bUZmE

      Deutschland hat vor dem 2 WK weitaus besser koordinierte Paraden abgehalten als die USA im Jahr
      1946.

      Allerdings war 1946 nicht die letzte US Parade. Solche Paraden werden bis heute abgehalten, allerdings nur auf okkupiertem Territorium, unter jubelnden Vasalen und immernoch schlecht eingeübt.
      youtu.be/6jIaGNFSUuY
    • TeslaAntwort anropri(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ropri,
      Die Amerikaner werden es nicht wagen den Iran anzugreifen.
      Auch für Syrien wurde zuerst öffentlich und von Obama persönlich eine rote Linie formuliert "Einsatz von C-Waffen". Um einen Kriegsgrund zu liefern, setzten sehr wahrscheinlich die Amerikaner oder einer ihrer Verbündeten in Syrien C-Waffen ein.

      Als die Amerikaner und Franzosen daraufhin Syrien angreifen wollten, haben sich die Russen eingemischt. Einige französische Bomber waren dabei schon in der Luft und mussten zurückkehren.

      Die Russen haben bereits vor 1-2 Jahren Gesagt, dass der Iran im Interessensgebiet Russlands liegt und dass Russland nicht zögern würde um seine Interessen in dieser Region zu schützen. Auch die Chinesen haben daraufhin verkündet, dass China einen US-Angrif auf den Iran niemals friedlich hinnehmen könnte, da der Iran ein strategisch wichtiger Öl-Lieferant Chinas sei.

      Bildlich gesprochen – die Amerikaner sind in dieser Hinsicht ein kleines Kind, das gerade damit droht einer Giftschlange eine vernichtende Ohrfeige zu verpassen.
    • banane
      ..Die Ami´s werden sich bald einen "false flag" Angriff einfallen lassen, um dann den Iran angreifen zu können...
    • ropriAntwort anTesla(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Tesla, Wer sagt denn, daß die USA selbst den Krieg gegen Iran entfachen? Netanjahu wartet ja schon ganz ungeduldig und will auch endlich mal Atombomben einsetzen... Ein paar Hilfslakaien werden sich dann auch finden.
    • TeslaAntwort anropri(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ropri,
      Niemand wird Atombomben einsetzen. Das wäre sinnlos.
      Wenn sich sowohl Russland als auch China bereit erklären den Iran zu verteidigen. Den Kampfhunden bleibt in idesem Fall nur noch laut zu bellen.

      Wenn es zu Atomwaffen kommt, dann ist Israel viel verwundbarer als Russland. Ein Künstliches Tsunami würde ganz Israel aufs offene Meer spühlen.
      youtu.be/WzyCb7kbHOo
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      hampi1246Antwort anbluegreen(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      bluegreen, Die Amis sind genau so gute Kapitäne wie sie gute Piloten sind.
      Als bei einer Flugdemonstration im Raum Thun in der Schweiz, amerikanische Piloten in 2 Sitzigen Trainingsflugzeugen der Schweizer Luftwaffe zwischen den Alpen rumgekurft wurden, haben die US-Boys vor angst in die Hosen gemacht. Einer hat einen Schreikrampf bekommen und musste umgehend auf dem Boden abgesetzt und vom Psychologischen Dienst in Interlaken betreut werden. Mir muss keiner erzählen, die Ami Piloten wären gute Flieger. Wo sollten die den das lernen?
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      hampi1246Antwort anhihardt(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      hihardt, Schade, das Leben wäre doch viel schöner ohne Paranoiker!
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      hampi1246Antwort anTesla(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Tesla, Die Amerikaner können auch Paraden machen die absolutes perfektes Marschieren zeigen, nur dann ist die Szene in Hollywood gedreht wie in der Glenn Miller Story wo Mc. Arther die von Glenn Miller intonierte Parade abgenommen hatte.
      Das gleiche gillt bei den Fliegern, im Kino sind das Super Piloten, im wahren Leben sind sie ziemlich erbärmlich. Siehe überprüfungs Aktionen von Zivilflugzeugen durch Russische oder auch Schweizer Kampfflugzeuge. Wo es gleich heisst, der Kampf Jet sei gefährlich nahe vorbei geflogen. Ich habe noch von keinem Schweizer Linien Pilot solche aussagen gehört.
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