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    Donald Trump und Barack Obama

    Obama ist wütend auf Trump – Medien

    © AFP 2019 / Robyn Beck
    Politik
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    Der ehemalige US-Präsident Barack Obama ist über die Abhör-Vorwürfe seines Nachfolgers Donald Trump wütend, berichtet „The Wall Street Journal“ unter Berufung auf informierte Quellen. Das harmonische Verhältnis zwischen Obama und Trump sei nun offenbar vollends zerstört.

    Obama soll dem Blatt zufolge die Worte seines Nachfolgers als höchst beleidigend empfunden haben. Er wolle aber nicht auf jeden Ausfall Trumps öffentlich reagieren.

    Zuvor hatte Trump Obama via Twitter beschuldigt, den Trump-Tower in New York bespitzelt zu haben. „Schrecklich! Habe gerade eben herausgefunden, dass Obama meine Telefonleitungen im Trump-Tower kurz vor meinem Sieg angezapft hat. Nichts gefunden. Das ist McCarthyismus“, hieß es in Trumps Tweet.

    ​Später forderte FBI-Chef James Comey das US-Justizministerium auf, Trumps Worte zu bestätigen bzw. zu widerlegen.

    Obamas Sprecher Kevin Lewis wies diese Vorwürfe zurück und behauptete, dass Obama „niemals das Abhören irgendeines amerikanischen Bürgers“ angeordnet hätte.

    Der Begriff „McCarthyismus“, auch „McCarthy-Ära“, stammt aus den 1950er Jahren und wurde von einem Karikaturisten der „Washington Post“ nach dem amerikanischen Senator Joseph McCarthy benannt. Er bezeichnet eine wahre Hexenjagd während des Kalten Krieges gegen angebliche Unterstützer des Kommunismus.

     

     

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    Tags:
    Vorwürfe, Abhören, Barack Obama, Donald Trump, USA