20:05 29 Januar 2020
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    Die syrische Luftwaffe hat in der Nähe der Stadt Hama Kämpfer der Terrormilizen „Islamischer Staat“ und Al-Nusra angegriffen, meldet die syrische Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf eine Militärquelle.

    Etwa 40 Terroristen seien bei dem Luftschlag vernichtet bzw. verletzt worden. Darüber hinaus seien in den Ortschaften Kulejb, al-Saur, al-Buweida und al-Luwejbda sieben Fahrzeuge der Kämpfer zerstört worden.

    Zuvor war berichtet worden, dass die syrischen Regierungstruppen mehrere Wohnviertel in der Stadt Dara von Al-Nusra-Terroristen befreit hätten.

    Nach Angaben des russischen Versöhnungszentrums in Syrien ist die Zahl der von der syrischen Armee befreiten Ortschaften in Syrien bereits auf mehr als 120 gestiegen. Die Zahl der bewaffneten Gruppierungen, die sich der Waffenruhe angeschlossen hätten, belaufe sich bereits auf 127.

    Neben dem Kampf gegen den Terror gibt es in Syrien derzeit auch ein Versöhnungsprogramm, bei dem mithilfe von Vermittlern mit syrischen Bürgern verhandelt wird, die aufseiten der bewaffneten Gruppierungen kämpfen.

    Das bislang beste Beispiel der Effektivität des Programms war, als sich 2014 etwa 1500 Kämpfer in Homs ergaben, die zuvor das Stadtzentrum eingenommen hatten. Im Rahmen des Programms bietet die syrische Regierung Bürgern die Rehabilitierung an, damit sie später zu einem friedlichen Leben zurückkehren können.

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    Tags:
    Islamischer Staat, Terroristen, Armee, Al Nusra-Front, Hama, Syrien