16:17 17 Februar 2020
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    Bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft im Irak sind nach jüngsten Angaben mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen, 26 haben Verletzungen erlitten. Dies berichtet die dpa unter Verweis auf Quellen in den örtlichen Sicherheitsdiensten und der Gesundheitsbehörde.

    In dem Dorf Hajjaj etwa 20 Kilometer nördlich der Stadt Tikrit (160 km nördlich von Bagdad) haben sich demnach am Mittwochabend zwei Explosionen ereignet. Die Sicherheitsdienste haben den Tatort abgesperrt. Nach bisher vorliegenden Meldungen sollen zwei Selbstmordattentäter Sprengsätze gezündet haben. Irakischen Medien zufolge soll der Anschlag von vier Selbstmordattentätern verübt worden sein.

    Bisher habe sich keine in der Region agierende Gruppierung zu dieser Tat bekannt, heißt es.

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    Im Irak bleibt die Situation wegen der Aktivitäten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh), die einen Teil des irakischen Territoriums besetzt hält, sehr angespannt. Ihre Kämpfer verüben Überfälle und Terroranschläge, denen meistens friedliche  Einwohner zum Opfer fallen. In den Jahren 2014 und 2015 hatten die Terroristen einen großen Teil der Provinz Anbar besetzt. In der letzten Zeit habe die irakische Armee viele vom IS besetzte Gebiete wieder unter ihre Kontrolle bringen können, einschließlich der Städte Ramadi und Falludscha.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Hajjaj, Irak