02:45 25 März 2017
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    Ausbildung ukrainischer Soldaten durch kanadische Instrukteure

    Moskau: Ottawa fördert Blutvergießen im Donbass

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    Politik
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    Kein Frieden im Donbass (2017) (152)
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    Moskau ist besorgt über den Beschluss Ottawas, seine Militärmission in der Ukraine zu verlängern, sowie über mögliche Munitionslieferungen für die ukrainische Armee, wie die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Freitag sagte.

    Demnach verfügt Moskau über Informationen, wonach Ottawa Munition an die ukrainischen Streitkräfte geliefert haben soll, „die zweifellos in den Konfliktraum gelangen“.   

    Sacharowa zufolge stört das Vorgehen Kanadas, dessen Instrukteure „ukrainische Militärangehörige für ihre weitere Entsendung in den Donbass“ ausbilden, die politische Regelung in der Region.

    „Anstatt Druck auf Kiew auszuüben, damit es die Minsker Abkommen erfüllt, spielt Ottawa offen den Anhängern einer gewaltsamen Lösung der Donbass-Situation in die Hände und fördert ein weiteres Blutvergießen“, sagte Sacharowa.

    Situation in Donbass
    © REUTERS/ Marko Djurica
    Zuvor hatte auch die russische Botschaft in Ottawa den Beschluss der kanadischen Führung kritisiert, deren Militärmission in der Ukraine zu verlängern.

    Die Operation Unifier hatte im Jahr 2015 in der Ukraine begonnen. Seither sind in der Ukraine rund 200 kanadische Militärs stationiert.

    Ende Januar hatten die Volkswehrmilizen und die ukrainischen Militärs eine Zuspitzung der Situation im Donbass gemeldet. Die Konfliktseiten beschuldigen sich gegenseitig, die jeweils andere Seite massiv unter Beschuss zu nehmen und an der Trennlinie Feuerangriffe vorzunehmen. Am schwersten betroffen waren Awdejewka und Jasinnowataja unweit von Donezk. Die ukrainische Führung hat über den von Kiew kontrollierten Ort Awdejewka, wo die Wasser- und Stromversorgung unterbrochen ist, den Ausnahmezustand verhängt. Donezk selbst wurde nach Angaben der dortigen Behörden aus Mehrfachraketenwerfern „Grad" und „Uragan" erstmals seit zwei Jahren beschossen.

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    Tags:
    Verlängerung, Mission, Instrukteure, Uragan-System, Grad-Mehrfachraketenwerfer, Außenministerium Russlands, Maria Sacharowa, Donbass, Ukraine, Kanada
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    Alle Kommentare

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      Joesi
      Keiner hat was in der Ukraine verloren ...keiner!
      Minsk2 umsetzen....und fertig!
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      Thomas
      Kanada sitzt in der Frackingfalle und hat das Problem mit den geringen Erdgaspreisen, wo die Investitionen nur mit Blockaden der russischen Handelswege Gewinne abwerfen können.

      In Nordamerika gehen die Frackinggasspekulanten reihenweise krachen.
      Wenn der Rest den Bach runtergeht, sind das mit Ausfallversicherungen ca. 1 Billionen US- Dollar Schaden alleine nur in der USA.

      Es geht Canada und der USA um Wirtschaftskrieg gegen Russland für das Abschneiden der Erdgastrassen im Süden für höhere Preise in Europa.

      Russland sollte sich ganz nebenbei um die Erdgaslieferungen auch nach China bemühen.
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      ThomasAntwort anJoesi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Joesi, die halten den Konflikt am Kochen, um den Wirtschaftsweg für Russland nach Europa im Süden zu blockieren.

      Strategie Afghanistan und Pakistan, wo sich mit den kollektivem Zusammenwirken der USA und den anderen Kriekstreibern der AfD- Spitzenkandidat aus Berlin als Afghanistankriegsfreund der USA von Berufswegen besonders gut auskennt.

      Den ist da Minsk II und Menschenleben scheiß egal wenn es um globale Wirtschaftsmacht und wackelnde Spekulationen geht.
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