14:12 22 November 2019
SNA Radio
    US-Soldaten in Lettland

    Nesawissimaja Gaseta: Lettland bevorzugt Träume von östlicher Bedrohung

    © Sputnik / Stanislaw Saweljew
    Politik
    Zum Kurzlink
    5031
    Abonnieren

    Das Verteidigungsministerium Lettlands hat sich geweigert, Truppenteile im russischen Grenzgebiet Pskow, welche von lettischen Politikern zuvor als Bedrohung eingestuft worden waren, zu inspizieren. Der neue Affront Rigas füge sich gut in die Dämonisierungsdoktrin gegen Russland ein, schreibt die „Nesawissimaja gaseta“.

    Das russische Verteidigungsministerium hatte Anfang 2017 lettische Militärs nach Pskow eingeladen. Moskau hatte erwartet, dass Inspektionsbesuche bei der Luftwaffenbrigade in Ostrow und bei der Pskower Luftlandedivision die lettischen Sorgen abbauen würden.   
    Nun lehnte die lettische Seite das ab. Seine Absage begründete Riga mit einer „nordatlantischen Solidarität“.

    Die „Nesawissimaja Gaseta“ vermutet, dass Lettland seine Entscheidung auf Anweisung aus der Nato getroffen habe. „Der Regierung in Lettland wurde nicht erlaubt, sich davon zu überzeugen, dass Moskau keinerlei Angriffe auf die lettische Souveränität plant. Denn anderenfalls stellt sich die Frage: Wozu braucht der baltische Staat amerikanische Truppen und die unzähligen Nato-Übungen auf seinem Territorium?“, so der Beitrag. Der Westen befürchte, dass derartige Inspektionsreisen die lettische Doktrin sinnlos machen könnten, deren Kernpunkt eine militärische Bedrohung durch Russland ist.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    „Schwarze Falken“ an Russland-Grenze: Nato bringt US-Helis nach Lettland - VIDEO
    „Atlantic Resolve“: Erste US-Panzer in Lettland eingetroffen
    Litauen: Politiker schlägt Nichtangriffspakt mit Russland statt Aufrüstung vor
    Tags:
    NATO, Russland, Lettland