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04:43 18 August 2019
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    Konflikt Ankara-Amsterdam: Kreml sagt, was zu tun ist

    © AFP 2019 / Natalia Kolesnikova
    Politik
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    In Bezug auf den Konflikt zwischen der Türkei und den Niederlanden hat der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, die Europäische Union und Ankara zu Zurückhaltung aufgerufen.

    „Wir appellieren an Den Haag und Ankara, konstruktiv zu sein und jene Spannungen abzubauen, die zwischen diesen Ländern entstanden sind. Und wir denken nicht, dass hier die Notwendigkeit einer Vermittlung zwischen diesen Ländern besteht. Diese Situation können nur die beiden Länder allein überwinden“, erklärte Peskow.

    Im Vorfeld der niederländischen Parlamentswahlen, die für den 15. März angesetzt sind, war in den Beziehungen der beiden Länder ein Skandal ausgebrochen. Mit dem Verbot eines Auftritts zur Unterstützung des bevorstehenden Referendums über eine Verfassungsreform in der Türkei waren die niederländischen Behörden zuerst in einen offenen Konflikt mit Ankara getreten, das auch in anderen EU-Ländern ähnliche Aktionen plante.

    Zuvor hatten die niederländischen Behörden die türkische Familien- und Sozialministerin, Fatma Betül Sayan Kaya, zur „unerwünschten Ausländerin“  erklärt und sie von der Polizei zurück nach Deutschland eskortieren lassen, von wo sie mit dem Auto hergekommen war. Außerdem war am Samstag dem Flugzeug des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu die Landeerlaubnis in den Niederlanden verwehrt worden. Wie der Minister daraufhin erklärte, wolle Ankara abwarten, ob Europa den „faschistischen Akt“ von Seiten der Niederlande verurteilen werde oder nicht. Medienberichten zufolge soll der Ministerpräsident des Königreiches, Mark Rutte, am Rande einer Wahlkampfveranstaltung in Den Haag gesagt haben, „es steht außer Frage, dass es eine Entschuldigung gibt“.

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    Tags:
    Dmitri Peskow, Niederlande, Russland