07:30 21 Januar 2020
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    Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat am Montag die Aussage des britischen Außenministers Boris Johnson über eine angebliche Einmischung Russlands in die demokratischen Prozesse Großbritanniens kommentiert.

    „Meiner Meinung nach spricht diese Aussage eloquent für sich“, so Peskow. „Wenn das kein Witz ist, gibt es jetzt in Großbritannien, soweit ich das verstehe, einen speziellen Minister für uns, der sich mit der Bekämpfung (von Cyberattacken – Anm. d. Red.) befasst, und wahrscheinlich wird er etwas zu tun haben.“

    Zuvor hatte Johnson eingeräumt, dass Großbritannien keinen einzigen Beweis für eine Einmischung Russlands in die demokratischen Prozesse des Landes habe. Dennoch hat der britische Außenminister eigenen Angaben nach keine Zweifel daran, dass Russland die Fähigkeiten dazu habe.

    Wie später berichtet wurde, hat die britische Premierministerin Theresa May zur Verhinderung möglicher Hackerangriffe bei den nächsten Wahlen im Land einen Ministerposten zur Bekämpfung subversiver Cyberaktivitäten geschaffen.

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    Hackerattacken, Cyberangriff, Bekämpfung, Einmischung, Theresa May, Boris Johnson, Dmitri Peskow, London, Großbritannien, Moskau, Russland