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    Eine Lösung für Syrien? (2017) (230)
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    Der Chef der syrischen Regierungsdelegation und UN-Botschafter Syriens, Baschar Dschaafari, hat die Türkei für die Nichtteilnahme der bewaffneten syrischen Opposition an der neuen Runde der Syrien-Gespräche in Astana verantwortlich gemacht, wie die syrische Nachrichtenagentur SANA am Dienstag meldet.

    Astana: Erste Gespräche zwischen Damaskus und militanter Oppostion eröffnet
    © REUTERS / Mukhtar Kholdorbekov
    Dschaafari hat demnach der Türkei als einem Garanten der Waffenruhe in Syrien vorgeworfen, am Nichterscheinen der bewaffneten syrischen Opposition zu den Gesprächen in der kasachischen Hauptstadt schuld zu sein. „Die Türkei trägt die Verantwortung für das Nichteintreffen der Opposition zu Astana-3“, betonte er.

    „Das (Nichterscheinen der Opposition – Anm. d. Red.) bestätigt noch einmal, dass sie lenkbar ist; die Türkei als Garant der Waffenruhe trägt hierfür die Verantwortung“, so der syrische Diplomat.

    Wie er ferner betonte, sei die syrische Regierungsdelegation aber nicht nur der Opposition zuliebe nach Astana gekommen, sondern auch für Kontakte mit den Vertretern des Irans und Russlands. Dschaafari habe das erfolgreiche bilaterale Treffen mit der russischen Delegation hervorgehoben.

    „Wir haben die Lage in Syrien eingeschätzt, sowohl im Lande selbst als auch auf regionaler Ebene, und ebenso die Position in der Welt gegenüber Syrien“, teilte der Diplomat mit.

    Am Dienstagmorgen startete in Kasachstans Hauptstadt Astana die dritte Runde der Syrien-Gespräche. Vertreter der bewaffneten syrischen Opposition hatten zuvor ihre Teilnahme an diesen Gesprächen abgelehnt.

    Wie am Montag der syrische Präsident Baschar Assad erklärte, hat Russland in all den sechs Jahren der Syrien-Krise einen jeden ihren militärischen und  politischen Schritt hinsichtlich der Zukunft der Republik mit Damaskus beraten.

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    Tags:
    Baschar al-Assad, Astana, Türkei, Syrien