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    Zunächst sind den Sputnik-Reportern Akkreditierungen für die für Mittwochabend angesetzte Wahlparty des niederländischen Premierministers Mark Rutte und seiner Partei VVD offiziell gewährt worden, doch nur einen Tag vor den Wahlen kam die plötzliche Absage. Begründung: Angeblich mangele es an Platz.

    Noch am 8. März schrieb die VVD-Pressestelle in einer E-Mail an Sputnik: „Danke für Ihr Interesse. Sie sind mehr als willkommen, an unserer Wahlparty am 15. März in Den Haag teilzunehmen. Unsere Wahlparty findet in Den Haag im WTC ab 20 Uhr statt. Wir erwarten etwa 800 Gäste.“

    Ferner hieß es, die Namen der Sputnik-Korrespondenten seien auf die Teilnehmerliste gesetzt worden. Am Wahltag selbst sollten diese dann ein Einladungsschreiben bekommen, das sie am Eingang zur Location zusammen mit einem gültigen Presseausweis vorlegen müssten. Es werde extra ein Pressezentrum für Journalisten eingerichtet.

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    Doch am Nachmittag des 14. März kam die plötzliche Absage. In dem Schreiben heißt es nun lapidar:

    „Über 300 Journalisten haben sich für die Wahlparty angemeldet. Das überschreitet bei Weitem die Kapazitäten unseres Pressezentrums und bedeutet, dass wir nicht alle Medienvertreter angemessen beherbergen können. Es tut uns sehr leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir Sputnik Deutschland und Sputnik Frankreich keine Akkreditierung gewähren können.“

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    In einer Anfrage an Ruttes Wahlstab bat Sputnik daraufhin um Aufklärung, ob auch andere Medienvertreter von der Party ausgeschlossen seien und wenn ja, welche, und ob die Entscheidung womöglich politisch motiviert gewesen sei. Bislang blieb das entsprechende Schreiben unbeantwortet.

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    Sputnik, Michael Kooren, Mark Rutte, Niederlande