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22:02 12 November 2019
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    Der Vize-Kronprinz und Verteidigungsminister von Saudi-Arabien, Mohammad bin Salman Al Saud

    Saudischer Vize-Kronprinz: Trump ist echter Freund der Muslime

    © AFP 2019 / ALAIN JOCARD
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    Der Vize-Kronprinz und Verteidigungsminister von Saudi-Arabien, Mohammad bin Salman Al Saud, hat bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump am Dienstag im Weißen Haus Trump als „echten Freund der Muslime“ bezeichnet. Das teilte das Portal Arabian Business.com. am Mittwoch mit.

    Nach Trumps Amtseinführung handelt es sich um sein erstes Treffen mit einem ranghohen Vertreter Saudi-Arabiens. Bei dem Treffen wurden mehrere akute Probleme besprochen, darunter auch die neue Fassung des Terrorschutz-Dekrets von Trump.

    Laut Al Saud ist diese Maßnahme eine souveräne Entscheidung des US-Präsidenten, die auf eine Verhinderung der Einreise von Terroristen in die USA abzielt.

    Präsident Trump habe seine Achtung gegenüber dem Islam geäußert und diese als  eine der göttlichen Religionen bezeichnet, die “große menschliche Prinzipien hat, die aber durch radikale Gruppierungen geraubt wurden“.

    Zugleich betonte der Kronprinz, dass Informationen aus Saudi-Arabien bestätigen, dass Gruppen in den im Terrorschutzgesetz genannten Ländern geheim ein Komplott gegen die USA geplant haben sollen. Diesen Gruppen sollen „Schwachstellen im US-Sicherheitssystem bekannt sein, die sie zur Durchführung von Operationen gegen die USA nutzen könnten“.

    Laut Al Saud widerspricht die von Trump geäußerte Meinung dem, was Medien über ihn berichten. Trump habe die beispiellose und ernsthafte Absicht, mit der moslemischen Welt zusammenzuarbeiten und deren Interessen zu schützen, so der Vize-Kronprinz.

    Am 6. März hatte US-Präsident Donald Trump eine neue Version seines zuvor aufgehobenen Terrorschutz-Dekrets unterzeichnet. Dieses sieht nun ein 90-tägiges Einreiseverbot in die USA für Bürger aus sechs (statt zuvor sieben) überwiegend muslimischen Ländern vor: Syrien, Iran, Sudan, Libyen, Somalia und Jemen. Der Irak ist von dem Verbot in der Neufassung ausgeschlossen, da dieser laut dem Pentagon und dem US-Außenministerium eine Schlüsselrolle im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) spielt.

    Nicht betroffen von dem Einreiseverbot sind gemäß dem neuen Dekret Personen mit gültigen Green Cards oder Visa sowie Doppelstaatsbürger mit gültigen Einreisepapieren.

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    Terrorschuzt-Dekret, Portal Arabian Business.com, Terrormiliz Daesh, Mohammed bin Salman al-Saud, Donald Trump, Somalia, Sudan, Jemen, Iran, Saudi-Arabien, Libyen, Syrien, USA