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07:20 24 Oktober 2019
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    Nato-Bericht über russischen Kabarett-Wettbewerb löst Welle von Heiterkeit aus

    © Sputnik / Alexei Druzhinin
    Politik
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    Russlands ständige Vertretung bei der Nato hat auf den jüngsten Nato-Bericht über den Einfluss russischer Kabarettisten reagiert.

    „Hurra! Endlich wurde die schrecklichste Waffe Russlands entdeckt“. Dabei stellt die Vertretung Russlands die Frage in den Raum, wie viel Zeit und Geld in diese Aktion investiert wurde, heißt es im Twitter-Account der Vertretung.

    Das Strategische Kommando der Nato, Stratcom, hat in einem jüngsten Forschungsbericht den russischen Kabarettisten-Wettbewerb KVN als „Instrument der politischen strategischen Kommunikation“ bezeichnet. Die Studie wurde im Auftrag des litauischen Verteidigungsministeriums durchgeführt.

    Die Nachricht hat in Russland eine Welle von Scherzen ausgelöst.  Das ständige Jury-Mitglied des Wettbewerbs, Julij Gusman, reagierte mit Ironie auf den Bericht der Nato und sagte, dass es „genauso vor 56 Jahren auch gedacht wurde“, den Wettbewerb „als Waffe gegen die Nato“ zu verwenden, jetzt habe man die Waffe aber nun endlich im Griff, so Gusman. 

    Die Sprecherin des russischen Außenamtes, Maria Sacharowa, hat die Vermutung geäußert, dass Galustjan und Rewa (zwei Bekannte Teilnehmer des Wettbewerbs – Anm. der. Red.) wohl als Sprengpioniere auf den Seiten des Berichts auftauchen werden.

    Stratcom wird von solchen Ländern wie Estland, Italien, Polen, Deutschland, Litauen und Großbritannien finanziert. Auch Finnland, die USA und die Niederlande fördern das Zentrum.

    KVN (aus dem Russischen „Klub wesjolich i nachodtschiwih“ – zu Deutsch: Klub der Lustigen und Einfallsreichen) ist ein landesweiter Kabarettisten-Wettbewerb in Russland, der im Fernsehen ausgestrahlt wird. Zum ersten Mal wurde KVN im Jahr 1961 in der ehemaligen Sowjetunion gesendet.

     

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    Tags:
    Scherz, Einfluss, Bericht, Vertretung, Reaktion, Waffen, STRATCOM, Außenministerium Russlands, NATO, Russland