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13:57 12 November 2019
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    Raiffeisenbank (Symbolbild)

    Raiffeisenbank in Russland will Donbass-Pässe akzeptieren

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    Politik
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    Der russische Ableger der österreichischen Raiffeisen Bank International wird nach Konsultationen mit der Zentralbank Russlands demnächst Kunden mit Pässen der selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk betreuen. Das teilte der Vorstandschef der AO Raiffeisenbank, Sergej Monin, am Donnerstag in Moskau mit.

    „Wir haben einige Fragen an unsere Regulierungsbehörde gestellt. Aber im Prinzip sind wir bereit, Pässe der DVR und der LVR zu akzeptieren.“ Die Entscheidung werde möglicherweise eine Abstimmung mit der Mutterbank erforderlich machen. „Im Notfall werden wir die Modalitäten abstimmen“, sagte der Bankier.

    Russland hatte im vergangenen Februar die in Donezk und Lugansk ausgestellten Pässe und andere Dokumente der nicht selbst ernannten Republiken anerkannt. Darauf nahmen die in der Ukraine aktiven Filialen der russischen Sberbank die Betreuung von Kunden mit solchen Pässen auf. Ukrainische Nationalisten verhindern seit Tagen die Tätigkeit der Sberbank und drohen ihr mit dem Verbot des Geldtransfers aus der Ukraine.

    Raiffeisen ist auch in der Ukraine aktiv. In den ersten neun Monaten 2016 erwirtschaftete das Geldhaus in der Ex-Sowjetrepublik 2,5 Milliarden Griwna (knapp 80 Millionen Euro).

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    Tags:
    Betreuung, Pässe, Raiffeisenbank, Ukraine, Russland