02:47 25 März 2017
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    Menschen in Lugansk (Archivbild)Chef der selbsterklärten Republik Lugansk Igor Plotnizki

    Donbass: Lugansk will nach Russland Republikchef Plotnizki spricht über Referendum

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    Kein Frieden im Donbass (2017) (152)
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    Der Chef der selbsternannten Volksrepublik Lugansk, Igor Plotnizki, hat sich für ein Referendum über einen potentiellen Beitritt zu Russland ausgesprochen.

    „Wir nehmen das nicht einfach an, wir sind uns sicher, dass ein derartiges Referendum unbedingt stattfinden wird. Wir werden das natürlich initiieren, aber alles hat seine Zeit“, wird Plotnizki von der Agentur RIA Novosti zitiert. „Von vornherein stand die Frage im Raum, den Weg der Krim zu gehen und Russland beizutreten. Es hat sich zwar ein wenig anders entwickelt, wobei diese Frage aber nie vom Tisch war“, so der Lugansker Republikchef weiter.

    Er ist sich sicher, dass die Ergebnisse eines solchen Referendums „wie auf der Krim auch ausfallen“.

    Zuvor hatte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärt, Moskau habe keinerlei Papiere hinsichtlich einer potentiellen Aufnahme der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk in den Bestand Russlands an der Hand. Die Frage nach der Anerkennung von Lugansk und Donezk durch Russland sei „inkorrekt“ und die Diskussionen zu diesem Thema „unangebracht“ und „virtuell“.

    Themen:
    Kein Frieden im Donbass (2017) (152)

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    Tags:
    Beitritt, Anerkennung, Referendum, Igor Plotnizki, Lugansk, Russland
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    Alle Kommentare

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      rolf
      Das ist die Konsequenz der Politik in Kiew. Es geht nicht anders, die Menschen im Osten der Ukraine haben lange genug Geduld geübt. Die Faschisten in Kiew und ihre US-Amerikanischen Einflüsterer sind für den Zerfall der Ukraine verantwortlich.
    • Ambuya
      Das wäre schon viel früher fällig gewesen - "ein wenig anders entwickelt" ist gut!
      Tausende Tote.
      Peskow hat da ein bisschen zu auffällig gemauert. Das glaube ich am 35. Dezember, dass diese Möglichkeit im Kreml noch keinem eingefallen sein sollte. Über das Ergebnis des Referendums muss man sich wirklich nicht den Kopf zerbrechen, aber darauf läßt man es ja wohl nicht ankommen, dass - bildlich gesprochen - eines Tages der Donbass vor der Kremltür steht und sagt: "So, da wären wir, habt ihr ein Bett für uns?"
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      Joesi
      Keinen weiteren Tag ungenutzt verstreichen lassen!
      Die Bürger des Donbass wollen nun die Unabhängigkeit von Kiev und und wählen Freiheit!
      Kiev hat keine Minsk-Abmachungen eingehalten...
      trotz zig-facher Aufforderung Moskaus, Paris und Berlin, wurde nicht gewählt!
      ...nun aber wird gewählt!
      Basta!
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      GoldMorgs
      Das Referendum hat bereits damals legal erfolgt und das Ergebnis ist damals sofort legal nachgefolgt worden. Erst nachher ist Poroshenko durch "Kiew" als Präsidenten ernannt worden. Das Referendum und seine Umsetzung umfassen legal die ganze damalige Oblasten Donetzk und Lugansk.
      -- die Rechtsgrundlagen der Souveränität der Krim, Donetzk und Luhansk 53
      3w Punkt GoldMorgs P com / KoL
      Die junge menschenfeindliche Transportsperrungen und sonstige (wirtschaftliche) Sperrungen gestalten genau zusätzliche Gründe zu den Rechtsgrundlagen der Souveränität der Krim, Donetzk und Luhansk.
    • Isnogud
      Die Bevölkerung von Lugansk leidet unter der Gewalt des Putschistenregimes in Kiew. Nachdem der Staatsterror kein Ende nehmen will und die Erfüllung von den Minsker Abkommen durch Kiew alles andere als absehbar ist, wäre ein Referrendum wahrscheinlich wirklich der "schnellere" Weg zum Frieden. Vielleicht spricht man sich vorher ab, damit hinterher die "Annexionsschreier" keinen Aufstand machen.
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      Ausreißer
      Ich finde dieses Referendum ist die einzig richtige Wahl, da ist die Krim ein Vorbild.

      FtEU
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      James10
      Find ich gut. Da die NATO sich bis nach China ausgebreitet hat, braucht Russland gar keine Bewilligung. Was machen die USA noch in BRD? Zieht ab und nehmt Merkel mit.
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      rentner
      james 10, noch bis 2099, sind wir ein besetztes land. solange muß deutschland noch ausharren.
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      Klarissa
      Ich bin sicher, Russland denkt sich etwas dabei, wenn es von einem Referendum nicht begeistert ist. Ich könnte mir z. B. vorstellen, dass Kiew die Angriffe auf den Donbass nach einem Beitritt zur RF nicht einstellen würde, um Russland endlich in den ersehnten militärischen Konflikt ziehen zu können. Dann hätten die Amis ihr Ziel erreicht.

      Außerdem: Was ist mit Donezk? Was mit dem übrigen Donbass und Odessa, die jetzt noch unter Kiews Fuchtel stehen? Welche Pläne hat Russland für die Region? Ich könnte mir denken, dass diese etwas anders aussehen.
      Prescht Plotnizki da etwas vor, um Russland unter Druck zu setzen? Oder ist vielleicht, im Gegenteil, dieses Vorpreschen abgesprochen, um andere unter Druck zu setzen?

      Wir sollten nicht allzu schnell urteilen, da Russland unter Putin bisher fast immer unerwartet agiert und reagiert hat.
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      viele menschen
      Man sollte ein Referendum an die UNO stellen, ob die das – Morden – oder – die Freiheit und die Menschenrechte der Menschen dort im Donbas und Lugansk – befürworten.

      Die Faschistischen Gegebenheiten; Rassenhass etc. mit 10.000 Toten sprechen für sich.

      Da Donbas und Lugansk nicht bei der UNO vertreten sind wäre es gut wenn Russland dieses dort vorbringt.
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      viele menschenAntwort anJames10(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      James10,
      Russland muss um eine saubere Weste zu behalten die UNO dafür mit zur Verantwortung ziehen, 10.000 Tote sprechen gegen die Ukraine und so muss die UNO der – Menschenrechte - dieses bestimmen.
      Andererseits wird Russland wieder Annexion etc. vorgeworfen, aber im Verhältnis zur Krim sind durch das Referendum und Russlands zutun zum Schutz der Menschen dort fast keine Menschen – ermordet – worden. Von Folter und anderen Taten ganz zu schweigen.

      Die Ukraine hat seit dem durch westliche Politiker und/für Globalplayer geförderten Putsch ein unfähigen Staats- und Sicherheitsapparat.
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      mzungu in Africa
      Man muss abwarten bis der Staat Ukraine vollständig zerrüttet ist, dann wird alles wie von selbst funktionieren. Und dann hat die EU das Problem mit der Ukraine ganz für sich allein.
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      Molotov
      Russland windet sich noch vor einem solchen Schritt weil man internationale Sanktionen fürchtet , man sollte aber entscheiden ob man den Konflikt noch zwanzig Jahre am Köcheln hält und seine Landsleute den Faschisten in Kiew zum Frass vorwirft oder Fakten schafft ,
      der Westen ist immer nur in den ersten Monaten hysterisch , danach wollen wieder alle Geschäfte mit Russland machen siehe Krim
      also Ost Ukraine Heim ins Reich
    • Seth
      Tja, dann wird es wohl neue, noch deutlichere Sanktionen für alle daran Beteiligte geben.
    • Politikscanner
      Da Sicht seit fast zwei Jahren in dieser Hinsicht überhaupt nichts bewegt, die Faschisten die Menschen zusehends isolieren und beschießen, die Abkommen stets aufs neue ignorieren und missachten, so ist es an der Zeit, diese Inhumanität zu beenden.
      Danach kommt der Donbass an die Reihe und dann eine bunte Revolution in Alaska........😜

      Mfg
    • Ritterkreuzträger
      Ich würde mal sagen, jetzt hat Kiew ein riesen Problem, entweder die Eskalation hört sofort auf oder die endgültige Abspaltung der Ostukraine droht. Und wenn die Ostukraine zu Russland Beitritt, wäre jede weitere militärische Provokation ein direkter Angriff auf die Russische Förderation! Noch ist das Gebiet eine Pufferzone, wo man Provozieren, mit Artilleriwaffen auf Dörfer und Städte Menschen beschießen kann. Und weiter kann Kiew mit faschistischen NGO's Abkommen und Verträge brechen, doch wird dies mit dem Referendum ein böses Ende finden.
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      jan.stottko
      Erst wurden Donezk und Lugansk durch den russischen Millitärgeheimdienst mit Krieg überzogen, dann hat man die beiden Städte Kriminellen überlassen - und jetzt lässt die russische Administration die dort verbliebenen Menschen endgültig im Stich.
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      basshans
      Möglichkeit: sowohl die Ostukrainischen Republiken führen Referenden durch,als auch Russland, ob der Aufnahme in die Föderation stattgegeben werden soll. Das wären dann demokratische Entscheidungen, die im Innern Russlands erfolgreich der Spaltungsstrategie der "Wertegemeinschaft" entgegenwirkt, und sogar den Zusammenhalt fördern kann. Falls ein Referendum zu aufwändig ist, könnte/müsste man bis zur nächsten Wahl verschieben und als weiteren abzustimmenden Punkt einbringen. Inzwischen "priviligierte Partnerschaft".
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      ebha56
      Lieber heute ,als Morgen.Das wäre für die Bevölkerung das Beste was ihnen widerfahren kann.
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