05:47 24 September 2018
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    Keine weitere Finanzhilfe? IWF verschiebt Antikrisen-Verhandlung zu Ukraine

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    Der Vorstand des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat die für den 20. März geplante Verhandlung über das Antikrisen-Programm der Ukraine verschoben, berichtet die Agentur Bloomberg am Sonntag. Zuvor hatte die Organisation Kiew eine Kredittranche in Höhe von einer Milliarde US-Dollar in Aussicht gestellt.

    Das ukrainische Finanzministerium hat bereits bestätigt, dass der ursprüngliche Termin verschoben worden sei.

    Einige Experten brachten die IWF-Entscheidung mit der Wirtschaftsblockade gegen den Donbass in Verbindung.

    Nachdem der ukrainische Präsident Petro Poroschenko am 16. März einen Erlass über die komplette Blockade der selbsterklärten Republiken Donezk und Lugansk unterzeichnet hatte, sagte Finanzminister Alexander Daniljuk, das Land könnte deswegen bis zu zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes einbüßen. Aus diesem Grund dürfte der IWF es für sinnvoll halten, die makroökonomische Prognose für die Ukraine neu zu berechnen.

    Zuvor hatte der IWF der Ukraine eine Kredittranche in Höhe von einer Milliarde US-Dollar in Aussicht gestellt, wenn das von Kiew vorgelegte Antikrisen-Programm den Vorstand der Institution zufriedengestellt hätte.

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    Tags:
    Finanzhilfe, Internationaler Währungsfonds (IMF), Ukraine