11:07 24 März 2017
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    Der Sondergesandte der UNO, Staffan de Mistura

    Damaskus verweigert UN-Sondergesandtem de Mistura den Empfang

    © REUTERS/ Denis Balibouse
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    Eine Lösung für Syrien? (2017) (169)
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    Die syrischen Behörden haben es abgelehnt, den UN-Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, zu empfangen, der Damaskus noch vor der nächsten Runde der Syrien-Gespräche in Genf besuchen wollte. Dies berichtet RIA Novosti unter Verweis auf informierte Quellen.

    De Mistura habe demnach die Führung der arabischen Republik gebeten, vor der in dieser Woche geplanten weiteren Gesprächsrunde in Genf seinem Besuch in Syrien zuzustimmen. Damaskus soll laut der Quelle jedoch ohne jede Erläuterung der Gründe mit einer Absage reagiert haben.

    Wie die Quelle sagte, sei de Mistura „eine unerwünschte Person in Damaskus geworden – in gegenwärtigen Augenblick wie auch künftig“.

    Mehr zum Thema: Krieg in Syrien erfährt grundlegende Wende

    Das Büro des UN-Sondergesandten für Syrien hatte am Dienstag mitgeteilt, dass die innersyrischen Gespräche am 23. März fortgesetzt würden. Die Akkreditierung für die Journalisten gelte vom 22. März bis zum 1. April. Somit hoffe de Mistura, diese Runde innerhalb einer Woche abzuschließen, schlussfolgern die Medien.

    Themen:
    Eine Lösung für Syrien? (2017) (169)

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    Staffan de Mistura, Damaskus, Syrien
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    Alle Kommentare

    • avatar
      Gela-X
      Scheint die neueste Variante der internationalen Diplomatie zu sein:
      Man läßt die Leute nicht ins Land, wenn das Gespräch eh nichts bringt.
      Ob das weiter Schule macht?
    • Jewgeni Sabrow
      Den würde ich auch nicht empfangen. Der ist nicht neutral. Handelt im Auftrag der Kriegstreiber. Wer damit gemeint ist weis doch jeder auf der Welt. Die zu verurteilen wäre seine Aufgabe. Aber Geld stinkt nicht.
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      ingomaus
      damit wurde die Drohungen die Mistura überbringen sollte ins Leere gelaufen. Die Friedensverhandlungen werden nur mit den für Syrien Russland Iran China wirklich beteiligten Gruppen geführt.
      Eine Kannonenboot Diplomatie oder Hinterzimmer Kuhhandel wird es mit Syrien nicht geben, Dank Russland China Iran.
      Ami go home und nimm deinen Atomschrott mit.
    • zimbo
      Spart CO2 !
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      otto-remagenAntwort anGela-X(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Gela-X, vor allem , wenn sie sich selber einladen !
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      mzungu in Africa
      Genf wird nichts bringen, weil Syrien und seine Freunde nicht mitspielen. Was zählt, sind die Fakten am Boden.
    • avatar
      info
      Macht ja auch gar keinen Sinn, mit so einem Hanswurst zu Sprechen. Wenn dann müste man mit seinem Boss, der einzigen Machtinstanz, bei der UNO, dem Jeffery Feldman sprechen, der ja auch den Krieg gegen Syrien, mit Zuarbeit, von Berlin, Volker Perthes, Organisiert hat.
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      otto3
      Es verging damals kein Tag an dem Herr Obama nicht mit der Bibel vor der Presse erschien,
      um die Öffentlichkeit von seinem edlen Absichten im Nahen-Osten zu überzeugen. Sogar andere Länder dazu einlud, sich an diesen Absichten militärisch zu beteiligen. Mittlerweile ist Syrien/Irak ein Schlachthof für Menschen und vor allem für Kinder geworden. Das ist ja so, als wenn der "Teufel" mit der Bibel unterm Arm auf eine arme Seele zu geht. Das die Ölfelder im Anschluß den Amerikanern, Briten und Franzosen gehören, ist natürlich wieder Gott gegeben.
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      otto3
      Herr de Mistura, wir machen das wie in Demokratien üblich mit Rede und Gegenrede, bis alle Verbrechen weggeredet sind.
    • Der Elegante Mr.Putin
      Kein wirklich guter Schachzug von Damaskus!
      Gerade hier kamen jüngst recht versöhnlichere Töne!
      Natürlich habe ich Verständnis für diese Haltung,
      aber das ist nicht der Stil Russlands, das möglichst
      viele Verhandlungspartner einbinden möchte!
    • WienerKarlAntwort anDer Elegante Mr.Putin(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Der Elegante Mr.Putin, Aber nur Verhandlungspartner mit ehrlichen Absichten und nicht Überbringer von Befehlen.
    • WienerKarlAntwort anotto3(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      otto3, Genau hinter der Bibel versteckt sich der Antchrist mit seinen unendlich vielen Versprechungen.
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