16:02 28 Juni 2017
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    Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko

    Lukaschenko zu Differenzen mit Moskau und möglichem Stopp der Militärkooperation

    © Foto: BelTA
    Politik
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    Weißrussland will die Militärkooperation mit Russland trotz Differenzen in anderen Bereichen weiterführen, teilte der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko am Montag mit.

    Militärübung „Slawische Brüderschaft 2016“ (Archivbild)
    © Sputnik/ Evgeniy Biyatov
    „Trotz Meinungen einzelner ‚Experten‘ plant keiner, die Militärkooperation mit Russland wegen aufgetauchter Meinungsverschiedenheiten in anderen Bereichen zu streichen“, zitiert die Nachrichtenagentur BelTa Lukaschenko. 

    Das gemeinsame Manöver „Zapad 2017“ (zu Deutsch: „Westen“), das in diesem Jahr in Weißrussland stattfindet, demonstriere dagegen eine stabile Partnerschaft bei der Sicherheitsgewährung der beiden Länder. 

    Alle Streitigkeiten in Bezug auf Erdöl, Gas und Lebensmittelexport seien „lösbare Fragen“. Die internationale Lage erfordere aber eine ständige Verbesserung der Bereitschaft zum Schutz der westlichen Grenzen des verbündeten Staates, so Lukaschenko. 

     

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    Tags:
    Differenzen, Streitigkeiten, Militärkooperation, Manöver "Zapad 2017", Alexander Lukaschenko, Weißrussland, Russland
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