17:57 28 März 2017
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    „Russlands Wahleinmischung“: US-Kongress verheddert sich immer mehr Kreml

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    Die Anhörungen zu einer angeblichen Einmischung Russlands in die US-Präsidentenwahl tragen nicht zur konstruktiven Entwicklung der Beziehungen zwischen Moskau und Washington bei, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Dienstag. Ihm zufolge haben sich die Anhörungsmitglieder in der Situation verheddert.

    „Man kann sie (die Anhörungen vor dem US-Kongress – Anm. d. Red.) sicher kaum als einen konstruktiven Beitrag zu den bilateralen Beziehungen betrachten“, so Peskow. Dabei betonte er, in Moskau sei man „müde, das Gleiche zu kommentieren“.

    Laut Peskow haben sich die Anhörungsmitglieder bereits in der Situation verfangen.

    „Sie versuchen, irgendwo eine Bestätigung ihrer Schlussfolgerungen zu finden. Es gelingt ihnen nicht, irgendwelche Beweise oder Bestätigungen zu finden, und sie gehen jedes Mal in die zweite Runde“, erläuterte er.

    Der US-Geheimdienst NSA und die US-Bundespolizei FBI haben am Montag in einer Kongress-Anhörung mitgeteilt, keine Beweise dafür gefunden zu haben, dass russische Geheimdienste die US-Präsidentschaftswahl manipulierten. Die Anhörungen und Ermittlungen laufen indes jedoch weiter.

    Am Sonntag wurde berichtet, dass dem US-Kongress für eine Verschwörung des US-Präsidenten Donald Trump mit Russland keine Beweise vorlagen. Das bestätigte auch der Chef des Ermittlungsausschusses des Repräsentantenhauses, Devin Nunes, in einem Interview mit dem Sender Fox News.

    „Es gibt keine Beweise für eine Verschwörung“, so Nunes.

    Moskau hatte wiederholt jegliche Vorwürfe der US-Geheimdienste für eine Einmischung in die amerikanische Präsidentenwahl zurückgewiesen und diese als gegenstandslos bezeichnet.

     

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    Tags:
    Einmischung, US-Präsidentschaftswahl 2016, Dmitri Peskow, USA, Russland
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    Alle Kommentare

    • WienerKarl
      Die geeinte, von den Eliten abhängige weltweite Presse, kann aber berichten, dass weiter ermittelt wird, dass keine Beweise gefunden wurden braucht man ja nicht zu erwähnen. Dies setzt sich in den Gehirnen des Volkes ab und man hat sein Ziel erreicht.
    • Der Elegante Mr.Putin
      Frankfurt!Frankfurt!Frankfurt!!!!
      Man will mit dieser Spiegelfechterei
      doch nur davon ablenken, dass man
      diese "Einmischung" im "demokratischen"
      Auftrag selbst inszeniert hat um nicht
      einzugestehen, dass wirklich NIEMAND
      mehr Hillary Clinton als Präsidentin der
      USA wollte!!
    • serendipity
      Aber sie können es doch. Britischer Aussenminister.
    • Isnogud
      Hauptsache das FBI und die NSA sind beschäffigt, damit für die eigentlichen "Probleme", die zum Himmel nach Käsepizza stinken, keine Zeit ist. Auch daß von Frankfurt aus unter falscher Flagge Cyberterrorismus betrieben wird gehört geahndet.
    • avatar
      otto-remagen
      Ich dachte FBI und NSA arbeiten im Auftrag der Regierung und nicht im Auftrag Obama, Clinton, Merkel ?? Trump sollte dort schnellstens Ordnung schaffen.... !
    • avatar
      wastl
      Das Weisse Haus unter Trump hat keinen Einfluss auf die Geheimdienste. Das ist offensichtlich. Der Machtkampf zwischen Demokraten und Republikaner wird Amerika auf Dauer immer mehr Schaden zufuegen.
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