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14:51 18 August 2019
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    Rada-Abgeordneter Oleg Ljaschko

    Kiewer Politiker fordert von USA Respekt vor „tausendjähriger Geschichte“ der Ukraine

    © Sputnik / Stringer
    Politik
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    Krise in Ukraine (287)
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    Laut dem Chef der Radikalen Partei der Ukraine und Rada-Abgeordneten Oleg Ljaschko sollten die USA der „tausendjährigen ukrainischen Nation“ Respekt zollen und nicht diktieren, wie die Ukraine leben soll. Dies berichtet das Webportal Vesti-Ukraina.

    Die Ukraine werde „vor der ganzen Welt erniedrigt“, indem ihr „eine äußere Verwaltung“, darunter auch von der US-Botschaft, aufgezwungen werde,  so Ljaschko.

    Auf diese Weise werde der ganzen Welt suggeriert, dass die Ukrainer selbst die Korruption nicht bekämpfen, keine Ordnung im Land schaffen und ihre Wirtschaft nicht selbständig wieder herstellen könnten, so Ljaschko. Der Abgeordnete verwies außerdem auf frühere Behauptungen, laut denen der ukrainische Ex-Präsident Viktor Janukowitsch von der russischen Botschaft kommandiert worden sei.

    „Wieso maßt sich jemand an, uns zu belehren, wie wir leben sollen? Ich fordere Respekt gegenüber der tausendjährigen ukrainischen Nation, gegenüber diesem Land, das mit dem Blut der Ukrainer begossen ist“, so Ljaschko.

    Der Abgeordnete hatte bereits Anfang März gegen „die Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine“ protestiert. Er erwähnte in diesem Zusammenhang die US-Botschaft, die einen eigenen Kandidaten für das Amt des Buchprüfers im Nationalen Korruptionsbekämpfungsbüro (NABU) der Ukraine vorgeschlagen hatte.

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