20:00 23 September 2017
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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow (rechts), UN-Sondergesandter Staffan de Mistura (Archivbild)

    Lawrow: Moskau achtet Entscheidung aus Damaskus über Nicht-Empfang de Misturas

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    Moskau hat Verständnis für die von Damaskus getroffene Entscheidung, den UN-Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, nicht zu empfangen. Wie Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch auf einer Pressekonferenz erklärte, ist dies das souveräne Recht der syrischen Behörden.

    „Wir haben Verständnis für die Position der syrischen Führung in Bezug auf den Empfang oder Nichtempfang von Staffan de Mistura in Damaskus“, sagte Lawrow. „Das ist letztendlich das souveräne Recht des syrischen Staates, obwohl wir meinen, dass man miteinander reden muss. Man kann Mängel, vielleicht sogar ein fehlerhaftes Handeln, in einer beliebigen Situation bei jedem internationalen Beamten finden, dem aufgetragen wurde, eine sehr schwere Krise zu klären.“

    Lawrow zufolge sind „in einer Situation, wo auf solche Vermittler von den verschiedensten Seiten her und bei Weitem nicht immer mit tadellosen Methoden Druck ausgeübt wird, auch irgendwelche Irrtümer möglich“.

    „Doch ich wiederhole es, wir achten die Entscheidung der syrischen Führung“, betonte Russlands Außenminister.

    Die syrischen Behörden hatten es abgelehnt, den UN-Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, zu empfangen, der Damaskus noch vor der nächsten Runde der Syrien-Gespräche in Genf, die am 23. März beginnen soll, besuchen wollte.

     

     

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    Tags:
    Entscheidung, Staffan de Mistura, Sergej Lawrow, Genf, Damaskus, Syrien, Russland
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