16:41 18 September 2020
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    Der US-Fernsehsender CNN hat Mitarbeiter von Präsident Donald Trump unter Berufung auf anonyme Quellen der „Koordination mit Russland“ bei der Veröffentlichung von Informationen zu Hillary Clinton beschuldigt.

    Dem FBI sollen laut CNN Informationen vorliegen, laut denen Trumps Mitarbeiter in Kontakt mit mutmaßlichen russischen Agenten gestanden hätten, um die Verbreitung von Informationen zu koordinieren, die der Präsidentenkandidatin Hillary Clinton in ihrem Wahlkampf schaden würden. Die Behörde verfüge über Aufklärungsangaben, Diensturkunden und Aufzeichnungen von Telefongesprächen, die Ermittlung sei im Gange, hieß es.

    CNN hat sich dabei wie bislang auf namentlich nicht genannte Offizielle berufen und keine Beweise angeführt.

    Wie FBI-Direktor James Comey bestätigte, untersucht die von ihm geleitete Behörde „die Verbindungen Trumps mit Russland“ und „den russischen Einfluss“ auf die US-Wahlen. Comey lehnte es jedoch ab, Einzelheiten mitzuteilen.

    Russland hat wiederholt die Anschuldigungen wegen Versuchen zurückgewiesen, die Wahlen in den USA zu beeinflussen. Der Kreml stufte die Medienberichte, laut denen Trumps Wahlkampfteam ständig in Kontakt mit russischen Agenten gestanden habe, als haltlos ein. Das Weiße Haus hat die gleiche Haltung vertreten.

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