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11:32 20 September 2019
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    Krim-Küste

    Autor des Krim-Vermietungs-Plans warnt vor Atomkrieg mit Russland

    © Sputnik / Sergei Malgavko
    Politik
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    Der ukrainische Parlamentsabgeordnete Andrej Artemenko, der Urheber der Idee zur „Vermietung“ der Krim an Russland, ist der Meinung, dass die Versuche der Ukraine, die Halbinsel ohne Zustimmung Russlands zurückzugewinnen, zu einem „Atomkrieg“ und einem „globalen Kataklysmus“ führen könnten.

    Wie Artemenko auf seiner Facebook-Seite schrieb, wird Moskau mit der jetzigen ukrainischen Führung nicht verhandeln. Der Parlamentarier räumte zugleich ein, dass der Kreml im Falle eines Machtwechsels in Kiew und des Aufbaus eines „gesunden Staates“ in der Ukraine auf eine Diskussion zur Krim-Frage eingehen könnte.

    Artemenko zufolge ist die Beilegung des Konfliktes mit Russland unmöglich, wenn Kiew keine „aggressive bewaffnete Neutralität“ erkläre und von einem Nato-Beitritt nicht absehe. „Diejenigen, die über die Nato am lautesten geschrien hatten, sollten bei sich selbst anfangen und ihre eigenen Kinder an die Front schicken“, so der Abgeordnete.

    Artemenko hatte im Februar seinen „Krim-Vermietungs-Plan“ publik gemacht und vorgeschlagen, ein Referendum über die Autonomie des Donbass durchzuführen. Seine Initiative hat in der Ukraine für großes Aufregen gesorgt. Gegen den Abgeordneten wurde ein Strafverfahren wegen „Hochverrat“ eingeleitet. Außerdem wurde er aus der Parlamentsfraktion der Radikalen Partei ausgeschlossen.

    Artemenko hat sich Ende Februar auch dafür ausgesprochen, auf der Krim eine „Doppelsouveränität“ – die der Ukraine und Russlands – einzuführen.

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