09:03 26 Oktober 2020
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    Der französische Präsidentschaftskandidat Francois Fillon will keinerlei Gelder für die Organisation eines angeblichen Treffens des libanesischen Milliardärs Fouad Makhzoumi mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin erhalten haben, wie französische Medien berichten.

    Gegenüber dem TV-Sender „France 2“ erklärte Fillon: „Das ist eine schändliche Lüge.“ Das Unternehmen von Makhzoumi, Future Pipe Industries, konsultiert zu haben, verneinte er jedoch nicht.

    Die französische Satire-Wochenzeitung „Canard Enchaine“ hatte zuvor unter Verweis auf ein Dokument berichtet, Fillon habe als Chef des Consulting-Unternehmens „2F Conseil“ angeblich 50.000 Dollar (45.000 Euro) von dem libanesischen Geschäftsmann und Milliardär Fouad Makhzoumi  erhalten, um ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Rande des Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums 2015 zu organisieren. Die Wochenzeitung belegte dies mit dem Fotokopie-Fragment einer Vereinbarung zwischen dem französischen und dem libanesischen Unternehmen, auf dem Fillons Unterschrift zu sehen sein soll.

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    Wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, zuvor erklärte, erinnerten diese Behauptungen in den Medien an Fake-News. Putin habe am Rande des Forums mit so vielen Unternehmern gesprochen habe, dass dies überhaupt keine Vermittlung erfordere.

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    Tags:
    Future Pipe Industries, Fouad Makhzoumi, Wladimir Putin, François Fillon, Russland, Libanon, Frankreich