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    Soldat der irakischen Spezialeinheiten in West-Mossul

    Mossul: Trümmerberge verbargen Dutzende Zivilisten-Leichen

    © AFP 2017/ Ahmad Al-Rubaye
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    Die irakischen Sicherheitskräfte haben in den von der Terrormiliz IS befreiten Wohnvierteln im westlichen Teil der Stadt Mossul mehr als 80 Leichname von Zivilisten aus den bei Luftangriffen zerstörten Häusern geborgen. Dies berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Angaben des irakische Militärs.

    Die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hatte zuvor erklärt, dass die Militäroperation in Mossul zu einer ihrer Grausamkeit nach beispiellosen Tragödie für die Zivilbevölkerung geführt habe.

    Laut der Agentur Anadolu wurden die Leichname im Raum der Wohnviertel Bab Lekesch und Bab Dschedid aus dem Trümmern geborgen. Unter den Toten sollen Dutzende Frauen und Kinder sein. Wie der irakische Militärsprecher Mohammed Abdullah mitteilte, hätten manche Opfer mehr als 20 Tage unter den Trümmern gelegen, so dass eine Identifizierung schon nicht mehr möglich sei.

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    Die Toten seien nun in einem Massengrab bestattet worden, hieß es.

    Die irakische Armee wird eigenen Angaben zufolge in ihrem Kampf um die Befreiung der Großstadt Mossul aus der Luft durch die nationale Luftwaffe und die Kampffliegerkräfte der von der USA angeführten internationalen Anti-IS-Koalition unterstützt.

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    Tags:
    Massengrab, Terrormiliz Daesh, Maria Sacharowa, Mossul, Irak
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