11:00 05 August 2020
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    Kampf gegen IS-Terror (156)
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    Selbst die größten Optimisten glauben nicht mehr daran, dass die irakische Stadt Mossul noch in diesem Jahr von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) befreit werden kann, wie der amtliche Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, sagte.

    „Ich möchte daran erinnern, dass verheißungsvolle Parolen über eine Einkesselung des irakischen Mossul und einen baldigen Sieg der Koalition bereits zu empfindlichen Verlusten der irakischen Kräfte und zu einer zunehmenden humanitären Katastrophe geführt haben“, so Konaschenkow.

    Wie in den Ietzten Tagen aus Mossul gemeldet wurde, waren zahlreiche Stadtbewohner bei Luftangriffen im westlichen Stadtteil getötet worden. Der kurdische Fernsehsender Rudaw teilte mit, dass am Donnerstag mindestens 200 Menschen – Zivilisten sowie Kämpfer, die sich in ihren Häusern versteckt hielten — bei der Bombardierung des Stadtbezirkes Al-Dschadida ums Leben kamen.

    Die US-geführte Koalition hat eine Untersuchung dieser Zwischenfälle angekündigt.

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    Befreiung, Islamischer Staat, Igor Konaschenkow, Mossul, Irak