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    Mehr als 500 Kämpfer haben sich laut dem Gouverneur der syrischen Provinz Homs, Taljal Barasi, in einem Wohnviertel der gleichnamigen Stadt den syrischen Behörden ergeben.

    Demnach sollen sich die Kämpfer im Stadtviertel Al-Wajer den Behörden ergeben haben. Darüber hinaus habe eine erste Gruppe von Kämpfern und deren Familienmitgliedern am vergangenen Samstag die Stadt verlassen, so Barasi.

    „Die zweite Gruppe wird am kommenden Montag aus der Stadt herausgeführt“, sagte der Gouverneur. Ursprünglich hätten die Kämpfer noch am heutigen Sonntag die Stadt verlassen und sich nach Idlib begeben sollen. Doch die syrischen Strukturen, die die Kämpfer empfangen sollten, seien dafür nicht bereit gewesen.

    Mitte März hatte Barasi mitgeteilt, dass die syrischen Behörden mit Unterstützung der russischen Seite eine langersehnte Übereinkunft mit den Kämpfern getroffen hätten. Diese sehe vor, dass die Kämpfer die Stadt binnen sechs bis acht Wochen allmählich verlassen.

    Der Befreiung von Al-Wajer wird eine besondere Bedeutung beigemessen. Denn sobald die letzten bewaffneten Gruppierungen das Viertel verlassen haben, wird eine der größten Städte Syriens wieder unter der Kontrolle der Regierungsarmee stehen – wie es im Dezember 2016 in Aleppo der Fall war.

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    Tags:
    Kämpfer, Homs, Syrien