09:09 25 Januar 2020
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    Die neuen US-Sanktionen gegen Russlands Firmen wirken sich laut dem Mitglied des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses im russischen Föderationsrat (Parlamentsoberhaus), Alexej Puschkow, nicht spürbar auf den Waffenexport des Landes aus, können jedoch den „Grad der Konfrontation“ erhöhen.

    „Die neuen Sanktionen der USA werden keinen beträchtlichen Einfluss auf den russischen Waffenexport haben“, schrieb Puschkow auf seiner Twitter-Seite. Sie ließen aber eine Normalisierung der Beziehungen zwischen den Ländern in weite Ferne rücken. Wenn US-Präsident Donald Trump die antirussische Kampagne in den USA nicht beende, so Puschkow, wird diese ihm für die ganze Dauer seiner Präsidentschaft „die Hände binden“.

    Am vergangenen Samstag hatte Washington neue Sanktionen gegen acht russische Firmen verhängt. Betroffen sind unter anderem das staatliche Rüstungsunternehmen Rosoboronexport sowie Zivilluftfahrt-Firmen und Ausbildungszentren für Piloten. Die US-Behörden begründeten die Entscheidung mit dem Gesetz über die Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen, welches Syrien, den Iran und Nordkorea betrifft. Was genau den russischen Firmen vorgeworfen wird, hat man im US-Außenministerium jedoch nicht präzisiert.

    Laut einen Vertreter der US-Behörde haben die neuen Sanktionen jedoch mit den breiteren wirtschaftlichen Restriktionen, die 2014 nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland eingeführt wurden, nichts zu tun.

     

     

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    Tags:
    Konfrontation, Sanktionen, Donald Trump, Alexej Puschkow, USA, Russland