08:11 22 Februar 2018
SNA Radio
    Die britische Premierministerin Theresa May und die schottische Erste Ministerin Nicola Sturgeon

    Titelblatt von „Daily Mail“ über Premierministerinnen-Beine löst Skandal aus

    © AP Photo/ Russell Cheyne
    Politik
    Zum Kurzlink
    101665

    Da treffen sich die britische Regierungschefin Teresa May und Schottlands Erste Ministerin Nicola Sturgeon, um über Großbritanniens Zukunft zu beraten. Und das Blatt hat nichts Besseres zu tun, als über das Aussehen der beiden Spitzenpolitikerinnen zu berichten. Das Netz ist brüskiert, schreibt „The Guardian“.

    Britische Premierministerin Theresa May
    © REUTERS/ Toby Melville
    „Vergesst Brexit, wer gewinnt Legs-it“, titelt „Daily Mail“ über das Treffen der beiden Politikerinnen. Dazu auf der Titelseite das Bild von May und Sturgeon, wie sie nebeneinandersitzen, die Unterschenkel frei. Ihre Beine seien die beste Waffe, die sie hätten, schrieb die Journalistin Sarah Wayne in dem Artikel.

    Das haben Blogger und Nutzer von sozialen Medien nicht toleriert: Das sei Beleidigung und Sexismus, schleuderten viele von ihnen in die Kommentarspalten.

    ​So twitterte Labour-Chef Jeremy Corbyn, derartiger Sexismus müsse der Vergangenheit angehören. Und die Abgeordnete Yvette Cooper betonte: „Es ist 2017. Zwei Frauen bestimmen, ob das Vereinigte Königreich weiter existieren wird. Doch die Titelgeschichte sind ihre unteren Extremitäten.“

    Die britische Premierministerin Teresa May und Schottlands Erste Ministerin Nicola Sturgeon trafen sich am 27. März, um über einen weiteren Volksentscheid zu Schottlands Unabhängigkeit zu beraten. Derzeit stecken die Verhandlungen in der Sackgasse.

     

    Zum Thema:

    Theresa Mays Dokumente in Zug vergessen: Britischer Sicherheitsdienst blamiert sich
    Theresa May aka Dr. Evil: Das fürchterliche Lachen der Premierministerin – VIDEO
    Tags:
    Sexismus, Skandal, Beine, Daily Mail, Nicola Sturgeon, Theresa May, Großbritannien
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren