15:35 25 September 2018
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    Margarita Simonjan, Chefredakteurin des TV-Senders RT (Archivbild)

    RT- und Sputnik-Chefin zu westlichen Berichten über Sonntag-Proteste in Russland

    © Sputnik / Vladimir Trefilov
    Politik
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    Die RT- und Sputnik-Chefredakteurin Margarita Simonjan hat sich am Dienstag bei einer Videobrücke unter dem Titel „Genderfragen im modernen Journalismus“ zur westlichen Berichterstattung über die am Sonntag in Russland durchgeführten, behördlich aber nicht genehmigten Demonstrationen geäußert.

    „Bei diesen Kundgebungen haben sich etwa 1000, 5000, 7000 oder 8000 Menschen versammelt. Mir scheint, dass westliche Medien diese Geschichte unverhältnismäßig aufblasen“, sagte Simonjan.

    Sie betonte, dass diese Tatsache Journalisten beunruhigen müsste, die keine Propagandaopfer seien, sondern vergleichen würden, wie viel Aufmerksamkeit den Demonstrationen in Frankreich und den USA bzw. Russland gewidmet werde.

    Dies müsste doch mehr oder weniger gleichmäßig passieren, so Simonjan.

    „Das Ganze sieht eher absichtlich und geplant aus und ruft bei mir Verblüffung hervor“, sagte sie ferner.

    Zuvor hatte sich Außenminister Russlands Sergej Lawrow zu den Reaktionen des Westens auf die Festnahmen bei den nicht genehmigten Protestaktionen in Moskau geäußert.

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    Tags:
    Protestaktion, Sergej Lawrow, Margarita Simonjan, USA, Frankreich, Russland