11:41 18 Februar 2018
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    Der Präsidenten Russlands und Weißrusslands, Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko

    Lukaschenko nennt Putin „leiblichen Bruder“

    © Sputnik/ Viktor Tolochko
    Politik
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    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat im Gespräch mit dem armenischen Botschafter Armen Chatschatrjan den russischen Präsidenten Wladimir Putin als seinen „leiblichen Bruder“ bezeichnet und die Möglichkeit abgelehnt, dass Verhandlungen zwischen Moskau und Minsk unter Mitwirkung von Vermittlern stattfinden, meldet BelTA.

    Er hasse Vermittler und ziehe es vor, aufkommende Probleme in den Beziehungen zwischen den Ländern auf bilateraler Grundlage zu lösen, sagte Lukaschenko. Er betonte auch, dass sich seine Beziehung zu Putin wie bislang auf einem hohen Niveau befindet. „Heute sagt man schon in Bezug auf Russland, dass es Vermittler zwischen Putin und Lukaschenko geben müsse. Seid ruhig – meine Beziehungen zu Wladimir Wladimirowitsch Putin sind glänzend“, so Lukschenko.

    „Wir sind leibliche Brüder und haben nichts miteinander zu teilen. Ich sagte einmal öffentlich zu ihm: Es kann wohl eine Zeit kommen, da wir Rücken an Rücken stehen und zurückschießen werden, wie Soldaten so sagen“, so Lukaschenko.

    Ende Februar hatte der russische Präsident seine Auffassung zu den Beziehungen mit Weißrussland dargelegt. Ihm zufolge sind die Differenzen zwischen Moskau und Minsk nur natürlich. Die Seiten könnten einen Ausweg aus der jeweiligen Situation finden, so Putin.

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