10:13 11 August 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    Migrationsproblem in Europa (1282)
    192384
    Abonnieren

    Die Slowakei, Tschechien, Polen und Ungarn erwarten von der EU eine Revidierung der bisherigen Migrationspolitik und werden sich den von der EU vorgeschriebenen Forderungen nicht beugen. Dies teilte die polnische Premierministerin Beata Szydlo nach dem Treffen der Regierungschefs der vier osteuropäischen Länder in Warschau am Dienstag mit.

    „Wir sagen deutlich, dass sich die Migrationspolitik, die es bislang in der EU gegeben hat, nicht bewährt hat, und dass daraus Schlüsse gezogen werden müssen. Diktat und Erpressung sind ein Missverständnis. Das dient nicht dem Aufbau der europäischen Einheit", sagte sie.

    Die Visegrád-Gruppe, darunter auch Polen, werde sich niemals erpressen und Bedingungen vorschreiben lassen, so Szydlo.

    Polen hatte sich geweigert, an der EU-Migrantenverteilung teilzunehmen, und die EU-Pflichtquoten zur Aufnahme von Flüchtlingen abgelehnt.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren
    Themen:
    Migrationsproblem in Europa (1282)

    Zum Thema:

    Polen zieht Soldaten aus europäischer Eurokorps-Truppe binnen drei Jahren ab -Medien
    Wie Polen Tusks Wiederwahl anfechten will
    Darum verschiebt Polen die Einführung des Euro um zehn Jahre
    Visegrad-Gruppe plädiert für Unterstützung von Flüchtlingen außerhalb der EU
    Tags:
    Migrationspolitik, Visegrad-Gruppe, Beata Szydlo, Ungarn, Slowakei, Tschechien, Polen