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    US-Präsidentensprecher Sean Spicer

    Spicer vs. Presse: Verbal-Zoff um „Russland-Story“ im Weißen Haus

    © AP Photo / Pablo Martinez Monsivais
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    US-Präsidentensprecher Sean Spicer hat sich bei einem eigentlich üblichen Briefing eine emotionsgeladene Diskussion mit Medienvertreterin geliefert.

    Anlass des Streits waren demnach die angeblichen Beziehungen Spicers zu Moskau: Eine Journalistin begann ihre Frage mit der Behauptung, die heutige US-Anführung habe schon jetzt in nur zwei Monaten ihrer Amtstätigkeit eine echte Story mit Russland und dem Abhören geliefert.

    „Sie sind es, die Russland bekommen haben. Tatsachen sind jedoch: Alle Teilnehmer dieser zahlreichen Briefings, ob Demokraten oder Republikaner, sind zu der gleichen Schlussfolgerung gekommen“, antwortete Spicer darauf und meinte damit wohl, es gäbe keine Beweise für die angeblichen Verbindungen zwischen Trump und Moskau.

    Im Laufe der Auseinandersetzung versuchte die Journalistin verzweifelt, ihre Frage zu Ende zu bringen. Aber vergeblich. Spicer bat die Reporterin letztendlich darum, das Kopfschütteln einzustellen und ihm doch die Möglichkeit zu geben, die Frage beantworten zu dürfen.

    Eine Journalistenfrage bezüglich des von Trump geplanten Treffens mit Außenminister Rex Tillerson hat Spicer vertagt. Darüber werde er informieren, wenn es Neues gebe. Damit war das 30-minütige Briefing zu Ende.

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    Tags:
    Briefing, Streit, Journalisten, Sean Spicer, Donald Trump, USA, Russland