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    Alaska-Regierung zu verpassten Entwicklungschancen „unter Russland“

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    Politik
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    Die Halbinsel Alaska hat sich als US-amerikanische Exklave schlechter entwickelt, als sie das im Bestand Russlands hätte tun können, wie der für die Arktis-Politik zuständige Berater der Regierung des US-Bundesstaates, Craig Fleener, laut Ria Novosti am Donnerstag sagte. Russland hätte sich mehr auf Sicherheitsaspekte konzentriert.

    „Man kann diese Frage von zwei Standpunkten aus betrachten: beispielsweise vom Standpunkt der nationalen Sicherheit aus“, so Fleener.

    „Hätte Russland in Alaska eine strategische Region gesehen, so hätten die Russen Alaska hauptsächlich wegen dessen geografischer Lage und dessen Nähe zu Kanada und den USA vom Standpunkt der Gewährleistung der nationalen Sicherheit heraus weiterentwickelt.“   

    Ihm zufolge hätte dies auch Fortschritte in den Bereichen Öl, Gas und Mineralressourcen gebracht. 

    „Deswegen ist es durchaus möglich, dass die Region hinsichtlich der Gewährleistung der Sicherheit besser entwickelt wäre“, betonte der Berater.    

    Eine Rückkehr Alaskas in den Bestand Russlands schloss er trotzdem aus. Und selbst wenn die USA Alaska „gehen lassen“ würden, würden die Bewohner der Halbinsel dem doch nicht zustimmen. 

    Russland hatte Alaska vor 150 Jahren für 7,2 Millionen Dollar an die Vereinigten Staaten verkauft. Seit 1959 ist Alaska US-Bundesstaat. Im vergangenen Jahr hatten Zehntausende Menschen in einer Petition an das Weiße Haus für eine Rückgabe Alaskas an Russland plädiert.

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    Tags:
    Gas, Öl, Entwicklung, Sicherheit, Craig Fleener, Alaska, Russland, USA