07:31 01 Dezember 2020
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    Kein Frieden im Donbass (2017) (211)
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    Die Positionen und das Vorgehen der Nato in der Ukraine widersprechen einer echten Regelung des Konflikts im Osten des Landes, wie der russische Botschafter bei der Militärallianz, Alexander Gruschko, am Freitag sagte.

    Bei der Sitzung des Russland-Nato-Rates auf Botschafterebene am Donnerstag wurde auf Initiative der Nato-Mitgliedsländer einmal mehr die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen erörtert. Moskau wies dabei auf Grundlage der Daten der OSZE-Beobachtungsmission auf die wiederholten Verletzungen der Waffenruhe durch die ukrainischen Streitkräfte hin.

    „Die Nato aber schweigt, übt keinen Druck auf die ukrainische Seite aus und verzichtet auf jegliche Kommentare der Wirtschafts- und Transportblockade des Donbass durch die ukrainischen Nationalisten“, betonte Gruschko.

    Vielmehr unterstütze die Allianz weiterhin politisch und praktisch Kiew. „Am Übungsplatz Jaworiw, und nicht nur dort, trainieren Instrukteure aus gleich mehreren Nato-Ländern die Kämpfer, die dann in das sogenannten ‚Anti-Terror‘-Gebiet verlegt werden“, so der Botschafter weiter.

    Dies alle widerspreche den wahren Interessen einer Beilegung des Konflikts, eines Übergangs zu einem politischen Regelungsprozess und der Umsetzung der auferlegten Verpflichtungen durch Kiew, so Gruschko abschließend.

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    Tags:
    Nationalisten, Waffenruhe, Verletzung, Trainings, Instrukteure, Ukraine-Krise, Regelung, NATO, Alexander Gruschko, Russland, Ukraine