01:05 28 November 2020
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    Dmitri Peskow hat sich geweigert, die Worte des neuen US-Außenministers Rex Tillerson über eine „russische Aggression“ zu kommentieren. „Wenden Sie sich an das Außenministerium“, empfahl der Kreml-Sprecher den Journalisten mit entsprechenden Fragen.

    Bilder von Wladimir Putin und Donald Trump
    © AP Photo / Dmitri Lovetsky
    Tillerson hatte vor dem Nato-Treffen in Brüssel angekündigt, die Allianz müsse erst noch über die Antwort auf „Russlands Aggression in der Ukraine und andernorts" diskutieren.

    Im Osten der Ukraine dauern Kämpfe zwischen Regierungsarmee und bewaffneten Regimegegnern an. Auslöser war der nationalistische Staatsstreich von 2014 in Kiew, den die östlichen russischsprachigen Bergbaugebiete Donezk und Lugansk nicht anerkannt und zuerst mehr Selbständigkeit gefordert und dann unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Kiew schickte Truppen los.

    Formell gilt seit September 2015 in der Region eine Waffenruhe, dennoch kommt es immer wieder zu Zusammenstößen. Nach den jüngsten UN-Angaben sind bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und örtlichen Bürgermilizen bislang insgesamt fast 10.000 Menschen ums Leben gekommen.

    Seit Beginn ihrer Militäroperation hat die neue Regierung in Kiew — aber auch westliche Politiker —Russland mehrmals vorgeworfen, die bewaffneten Regierungsgegner im größtenteils von ethnischen Russen besiedelten Donezbecken (Donbass) zu unterstützen, und wiederholt einen angeblichen russischen „Einmarsch“ in die Ukraine gemeldet. Beweise dafür wurden nie vorgelegt. Russland weist jede Verwicklung in den Konflikt im Osten der Ukraine zurück.

     

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    Tags:
    Rex Tillerson, Dmitri Peskow, USA, Russland