14:20 25 Juni 2019
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    Militärübungen in Nordrussland

    Schoigu plant Endausbau der Militärinfrastruktur in der Arktis bis 2020

    © Foto : Russian Defence Ministry
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    Die Errichtung der Militärinfrastruktur in der Arktis muss bis 2020 zu Ende gehen. Das sagte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Freitag bei einer Konferenzschaltung.

    „Jedes Jahr setzen wir mehrere Objekte in Betrieb. In diesem Jahr müssen wir unsere Arbeiten auf einigen Inseln abschließen. Auch für 2018 haben wir große Pläne. Die ganze Arbeit muss spätestens 2020 zu Ende gehen“, so Schoigu.

    Russland verfüge über ausreichende Finanzmöglichkeiten, um „die Schaffung dieser Infrastruktur im Norden abzusichern“, fügte er hinzu.

    Zuvor war mitgeteilt worden, dass Schoigu beauftragt habe, Bedingungen für eine schnelle Anpassung von Rekruten an den Armeedienst zu schaffen.   

    Das russische Militär hatte in den letzten Jahren seine Tätigkeit in der Arktis verstärkt. Es werden unter anderem Objekte von Militärstützpunkten und Flugplätzen wiederhergestellt, die Anfang der 1990er Jahre, nach der Auflösung der Sowjetunion sich selbst überlassen wurden.

    Zur Koordinierung der Tätigkeit der Einheiten des Verteidigungsministeriums in der Arktis wurde im Dezember 2014 das vereinigte strategische Kommando „Nord“ gebildet.

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    Tags:
    Ausbau, Militärinfrastruktur, Sergej Schoigu, Sowjetunion, Arktis, Russland