14:01 17 Februar 2020
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    Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen schließt nicht aus, dass die Krim in Zukunft als „freies Gebilde“ anerkannt werden könne. Laut RIA Novosti äußerte er dies in der US-Denkfabrik Hudson Institute in Washington DC im Rahmen der Konferenz „Sanktionen der USA gegen Russland: Einschätzung ihres Einflusses und Kosten“.

    „Ich würde nicht die Möglichkeit ausschließen, dass es uns eines Tages die Umstände ermöglichen werden, die Krim in der Eigenschaft eines freien Gebildes anzuerkennen – integriert in den Bestand der Ukraine oder auf irgendeine andere Weise“, so Rasmussen. „Ich werde nicht die Möglichkeit ausschließen, dass eine neue Situation entstehen kann.“

    Die Krim war im März 2014 in den Bestand Russlands aufgenommen worden, nachdem die Mehrheit der Bewohner der Halbinsel diese Entscheidung bei einem Referendum unterstützt hatte. Die Ukraine und die überwiegende Mehrheit der Länder der Welt lehnen es ab, die Ergebnisse des Referendums anzuerkennen. In Moskau wird davon ausgegangen, dass die Vorgehensweise bei der Eingliederung der Krim in den Bestand Russlands dem Völkerrecht entsprochen habe.

    Wie wiederholt aus Moskau verlautete, sei Russland bereit abzuwarten, bis der Westen das nötige Verständnis für den Beitritt der Krim zu Russland aufbringen werde. 

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    Krim-Referendum, Referendum, Anders Fogh Rasmussen, Krim