05:59 13 Dezember 2019
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    Schwere Zerstörungen nach Bombenangriffen auf Mossul, Irak.

    Belgien will wissen, ob seine Piloten mit Tod von 200 Zivilisten im Irak zu tun haben

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    Eskalation im Irak (86)
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    Die Staatsanwaltschaft Belgiens hat Ermittlungen eingeleitet, um zu klären, ob belgische Kampfpiloten mit dem Tod von rund 200 Zivilisten im Raum der irakischen Stadt Mossul zu tun haben. Das berichtete die Zeitung „Soir“ unter Berufung auf zwei oppositionelle Parlamentsabgeordnete.

    Medienberichten zufolge waren bei einem Luftschlag der US-geführten internationalen Koalition am 17. März im Raum von Mossul etwa 200 Zivilisten ums Leben gekommen. US-General Stephen Townsend, Befehlshaber der US-Truppen in Syrien und dem Irak, hatte den versehentlichen Angriff bestätigt. Russlands Außenminister Sergej Lawrow beantragte im Zusammenhang mit Handlungen der Koalition in Mossul ein Sonderbriefing im UN-Sicherheitsrat.

    Am Samstag wies einer der Befehlshaber der irakischen Polizei darauf hin, dass es keinen versehentlichen Bombenangriff gab. Daesh-Terroristen hätten einen mit Sprengstoff beladenen Lastwagen in die Luft gejagt, sagte Brigadegeneral Shaker al-Khawaji in Mossul. Sein 18. Regiment der 5. Division der föderalen Polizei des Iraks ist unmittelbar an der Trennlinie zwischen den Sicherheitskräften un den Terroristen stationiert.

     

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    Autobombe, Dementi, Bombenangriff, Terrormiliz Daesh, USA, Irak, Belgien