17:32 17 Februar 2020
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    An den Verhandlungen zur Regelung der Syrien-Krise müssen laut dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) alle daran beteiligten Seiten teilnehmen, auch Vertreter der Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.

    „Er (Assad – Anm. d. Red.) ist derzeit im Amt. Er kontrolliert derzeit weite Gebiete Syriens und es ist deswegen notwendig, dass bei den Verhandlungen auch wirklich alle Player eingebunden werden“, so Kurz laut dpa bei einem Treffen der EU-Außenminister am Montag in Luxemburg.

    Anderenfalls sei „die Chance, eine Lösung zustande zu bringen, sehr gering“, fügte er hinzu.

    Dem Außenminister zufolge werde Österreich durch die Bereitstellung humanitärer Hilfsgüter an die Bevölkerung Syriens und der Region seinen Beitrag leisten. Die Regierung habe sich dazu entschieden, für die Jahre 2017-2019 weitere 40 Millionen Euro für die syrische Bevölkerung bereitzustellen, zitieren Medien den Diplomaten.

    Die Außenminister der EU-Mitgliedsländer führen am heutigen Montag in Luxemburg über die aktuelle Situation in Libyen und Syrien Verhandlungen. Das Treffen findet im Vorfeld einer internationalen Syrien-Konferenz am 4. und 5. April in Brüssel statt.

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    Tags:
    Syrien-Gespräche, Syrien-Regelung, Verhandlungen, Humanitäre Hilfsgüter, Sebastian Kurz, Baschar al-Assad, Europäische Union, Syrien