17:30 21 November 2019
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    US-Panzer im Zentrum von Bagdad

    USA wollen Daten über ihre Truppen in Syrien und im Irak geheim halten

    © RIA Novosti . Pavel Davydov
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    Kampf gegen IS-Terror (156)
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    Washington will die Terrormiliz Daesh mit einem neuartigen Programm zur Geheimhaltung von Daten über Umdislozierungen seiner Truppen überraschen. Russischen Agenturberichten vom Montag zufolge hoffen die USA, Verluste in den eigenen Reihen zu minimieren.

    Pentagon-Sprecher Eric Pahon erklärte, dass die US-Armee in ihren Handlungen auf dem Territorium Syriens und des Iraks vor allem auf den Faktor Überraschung setzen wird. „Um das Element der taktischen Überraschung beizubehalten sowie die erforderliche Sicherheit des Personals zu gewährleisten, wird die Koalition auch künftig keine Daten zu Stärke, Stationierungsorten und Umdislozierungen publik machen“, wurde der Sprecher von der „Los Angeles Times“ zitiert.

    Die Angaben wurden auch vom Befehlshaber der Anti-IS-Operation „Inherent Resolve“ bestätigt. Diese Position als Teil von Maßnahmen der Administration von Präsident Donald Trump zum verstärkten Kampf gegen Daesh wird von ehemaligen Mitarbeitern der Obama-Administration kritisiert.

    „Die Position von Ex-Präsident Barack Obama basierte darauf, dass die Amerikaner über alle Fälle Bescheid wissen sollten, wenn US-Soldaten Gefahr ausgesetzt werden. Dass die gegenwärtige Administration US-Truppen ohne öffentliche Diskussionen oder ohne Bekanntgabe ihrer Strategie stationiert, ist himmelschreiend“, zitierte das Blatt einen Vertreter des Rates für nationale Sicherheit in der Obama-Administration.

    Derzeit sind etwa 5.000 US-Soldaten im Irak sowie 502 in Syrien – ohne Zustimmung der Führung in Damaskus – stationiert. Die syrische Regierung bezeichnet Handlungen Washingtons auf dem Territorium Syriens als eine illegale Invasion.

     

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    Geheimhaltung, Daten, Truppen, Terrormiliz Daesh, Irak, Syrien, USA