12:09 13 Dezember 2017
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    Kreml: „Putin-Vertrauter“ traf sich mit Blackwater-Gründer? Totaler Schwachsinn!

    © AP Photo/ Andrew Harnik
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    Die Medienberichte über ein angebliches Geheimtreffen eines Vertrauten des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem Gründer des privaten US-Militärunternehmens Blackwater, Erik Prince, auf den Seychellen hat Kremlsprecher Dmitri Peskow als „totalen Schwachsinn“ bezeichnet.

    „Das ist totaler Schwachsinn“, sagte Peskow am Dienstag gegenüber Journalisten.

    Am vergangenen Montag hatte die US-Zeitung „Washington Post“ unter Berufung auf anonyme amerikanische, europäische und arabische Vertreter von einem geheimen Treffen zwischen Prince und einem Putin-Vertrauen auf den Seychellen berichtet. Das Treffen soll am 11. Januar 2017, neun Tage vor der Amtseinführung Trumps, unter Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate stattgefunden haben, um einen Kommunikationskanal zwischen Moskau und Trump herzustellen.

    Die genaue Agenda des Treffens sei nicht bekannt. Es soll bei dem Treffen darum gegangen sein, so das Blatt, Russland zu einer Reduzierung seiner Kontakte mit dem Iran, unter anderem auch in Syrien, zu überreden.

    Wie das Blatt unter Berufung auf US-Vertreter schreibt, nimmt das FBI das angebliche Seychellen-Treffen im Rahmen breiterer Ermittlungen zu der angeblichen russischen Einmischung in den US-Wahlkampf gründlich unter die Lupe. Der Geheimdienst soll einen Kommentar jedoch verweigert haben.

    Die 1997 gegründete Firma Blackwater USA ist der Vorgänger des heutigen Militärunternehmens Academi – des größten privaten US-amerikanischen Sicherheits- und Militärunternehmens. 2009 wurde Blackwater in Xe Services umbenannt, bis es 2011 zu Academi wurde. Prince verkaufte 2010 Xe Services an eine Investorengruppe und schied aus dem Unternehmen aus.

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    Tags:
    Treffen, Kontakt, Blackwater, FBI, Donald Trump, Wladimir Putin, Seychellen, Vereinigte Arabische Emirate, Iran, USA, Russland
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